Kooperation der Universität Regensburg und der Mittelschule Ulrich Schmidl

Die Klasse M8 der Mittelschule Ulrich Schmidl forschte kürzlich im Schüler-Physik-Labor der Universität Regensburg. Das Schülerforschungszentrum sieht sich als Schnittstelle zwischen Schule und Universität. Der Leiter dieser Veranstaltung, Herr Dr. Stephan Giglberger, führte anhand des Praxisbeispiels „Magnetisierung eines Schraubendrehers“ in die Thematik „Magnetismus und Elektromagnetismus“ ein. Vorab erhielten die Achtklässler im Plenum Informationen zur Fakultät für Physik und zum Universitätsbetrieb. Die Physik beschäftigt sich mit den Vorgängen der unbelebten Natur und ihrer mathematischen Beschreibung. Man muss Phänomene zuerst sorgfältig beobachten, dann versuchen sie zu verstehen und zuletzt eine Erklärung dafür finden.

In Dreiergruppen experimentierten die Schüler unterstützt von Studenten an acht verschiedenen Stationen. Die Versuche mussten mit Hilfe einer Beschreibung und vorgegebenen Materialien und Messgeräten zuerst selbstständig aufgebaut werden, bevor die Durchführung, die Protokollierung der Ergebnisse und die Auswertung erfolgten.

Inhalte waren u. a. der Elektromotor, eine Klingel, die Induktion, die Hysterese eines Eisenkerns und die Homogenität eines Magnetfelds. Den Schülern gefielen insbesondere der Umgang mit den professionellen Geräten und die einfühlsame und fachkundige Betreuung durch die Physikstudenten und Herrn Dr. Giglberger.

Einen großen Dank an dieses Team für den äußerst interessanten und  anschaulichen Vormittag.