Aktuelles

November 2017: Vorlesetag

November 2017: Vorlesetag

Jedes Jahr im November kommen erwachsene Leser in die Schulen um den Schulkindern aus einem Buch vorzulesen. An der Grundschule St. Peter werden stets alle Vorleser in der Aula abgeholt und von den Klassensprechern ins jeweilige Klassenzimmer gebracht.

Dort lesen sie den Schülern aus ausgewählten Büchern vor. Vielen Kindern wird nämlich nicht oder kaum vorgelesen. Dies ist jedoch für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig.

Im Anschluss daran bittet die Schule die Erwachsenen zu einem kleinen Umtrunk ins Lehrerzimmer. Dort werden Eindrücke ausgetauscht. Lehrer und Vorleser kommen ins Gespräch.

Gesundheitswoche

Kostbare Lebensmittel

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit sollte den Schülern der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach anhand ausgewählter Beispiele die Kostbarkeit von Lebensmitteln vermittelt werden. Als Auftaktveranstaltung durften die Mädchen und Buben selber Weißkraut einmachen. Gerne zeigte sich der Obst- und Gartenbauverein Haibach mit seiner zweiten Vorsitzenden Amalie Kulzer bereit, diese Aktion zu unterstützen. Bevor die Kinder selbst Hand anlegten, informierte Frau Kulzer ihre kleinen Zuhörer allgemein über gesunde Herbst- und Wintergemüsesorten. Gerade im Winter ist das Nahrungsangebot an frischem Obst und Gemüse gering, weshalb vor allem dem Sauerkraut mit seinem sehr hohen Vitamin C-Anteil eine besondere Bedeutung zukommt. An den einzelnen Stationen konnten die Kinder selbst aktiv werden und Mithelfen die Krautköpfe zu putzen, in handliche Stücke teilen und den Strunk herausstechen. Dann wurde gehobelt. In diesem doch nicht ganz ungefährlichen Arbeitsschritt überwachte und führte Herr Romig die fleißigen Helfer ein. Trotz allem sportlichen Ehrgeiz passierte kein Unfall und die Finger blieben heil. Das frisch gehobelte Kraut wurde anschließend mit richtiger Salzportionierung aufbereitet und mit Kümmel  und Wachholderbeeren verfeinert in ein Krautfass gelegt. Beim Einstampfen mit einem alten Krautstampfer kamen die kleinen Helfer ganz schön ins Schwitzen. Zum Schluss wurde das Krautfass mit einem Wassersack abgedeckt, damit keine Luft mehr ans Kraut kommt und es nicht schlecht wird. Beim gemeinsamen Aufessen der Krautreste reflektierten die Schüler und erkannten, wie mühsam es früher war, ein haltbares Lebensmittel für den Winter herzustellen. Am nächsten Tag stand eine weitere Aktion auf dem Plan. Das Amt für Landwirtschaft übernimmt für Schulklassen die Kosten für den Besuch eines zertifizierten Erlebnisbauernhofes, weshalb die 2. und 3. Klasse zum Erlebnisbauernhof von Elisabeth Stelzl nach Untergschwandt fahren konnte. Die Erlebnispädagogin vermittelte den Kindern einen Überblick über den sorgsamen Umgang mit Tieren und welch wertvolle Lebensmitteln wir von ihnen geschenkt bekommen. Die selbstgemachte Butter schmeckte als Brotaufstricht besonders gut. Frau Stelzl gab jedem Kind ein frisch gelegtes Hühnerei mit nach Hause, das sofort in der Schulküche gekocht und gemeinsam mit Genuss verspeist wurde. Dank der guten Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen war der Leiter des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Haibach und Heimatpflege Franz Rainer sofort bereit, den Schülern der 1. und 4. Klasse das Mühlenmuseum zu zeigen. Gemeinsam mit seinem Helfer Georg Steger erklärten und zeigten die beiden diesen schönen außerschulischen Lernort. Mit staunenden Augen verfolgten die Kinder die vielfältigen Arbeitsvorgänge, die früher in einer Mühle abliefen.  Im Lehrraum der Alten Mühle wurde den Schülern noch ein Film gezeigt, bei dem die Abläufe in einer modernen Mühle zu sehen waren und der Beruf des Müllers vorgestellt wurde. „So viel Arbeit nur für Mehl“ war nach dem Besuch zu hören und so schmeckten die frischen Brezen, die eine Oma und ein Opa spendierten, gleich doppelt so gut. Ein sehr informativer außerschulischer Lernort, der von den Haibacher Kindern mit Sicherheit auch in Zukunft noch oft besucht wird. Den Abschluss der Gesundheitswoche bildete eine besinnliche Erntedankandacht in der Schulaula. Die Achtsamkeit vor Lebensmitteln und der Dank für unseren guten Lebensstandard wurde durch Texte und szenische Rollenspiele von den Viertklässlern sehr eindrucksvoll und gekonnt gezeigt. Die Nachhaltigkeit in unseren Lebensstilen kann gar nicht früh genug an Kinder herangetragen werden. Schließlich sollen die Schüler von Heute auch noch als Erwachsene von Morgen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

 

Interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Metall- und Elektro-Industrie

M+E InfoTruck informiert Jugendliche über Berufsmöglichkeiten

Ittling, 20.10.2017. Eine ganze Woche lang stand er vor der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling: Mit dem M+E InfoTruck informierte die Metall- und Elektro-Industrie über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in ihrer Branche. Diese Informationsmöglichkeit dient als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft und soll Schülerinnen und Schüler für die M+E Branche begeistern. „Das A und O für die Wahl des richtigen Berufes ist es, gut informiert zu sein. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, Jugendliche frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E Welt aufzuklären“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm.

Auf der etwa 80 Quadratmeter großen Präsentationsfläche des zweigeschossigen InfoTrucks setzen neueste Multimedia-Anwendungen und anschauliche Experimentierstationen Maßstäbe für moderne Berufsinformation. Die Jugendlichen konnten unter Anleitung eine computergesteuerte CNC-Fräs­maschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. Ein „BerufeScout“ auf dem Touch-Monitor erklärt wichtige Inhalte zu den M+E Berufen und zeigt das Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen von Unternehmen in der Region. Auf einem 1,5 Quadratmeter großen Multitouchtable läuft eine animierte 3D-Software­anwendung und lädt bis zu sechs Besucher gleichzeitig auf eine interaktive Erkundungsreise durch ein virtuelles M+E Unternehmen ein. Ein erfahrenes zweiköpfiges pädagogisches Beraterteam begleitete die Schulklassen während ihres Besuchs im InfoTruck.

In Ittling machte der Truck eine ganze Woche (von 16.-20.10.2017) Station. Alle Klassen von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe konnten sich informieren, sich an verschiedensten Stationen versuchen und erwarben damit nicht nur mehr Wissen, sondern hatten auch viel Spaß beim Erproben der Experimentierstationen. Dabei wurden sie angeleitet und unterstützt von Melanie Lubke und Andreas Oswald. An einem Tag war zusätzlich noch Corinna Jarosch von der Firma Henrichsen AG aus Straubing vor Ort. Einige Klassen der Partnermittelschulen St. Josef, Ulrich Schmidl und St. Stephan Alburg kamen ebenfalls nach Ittling, um den Truck zu besuchen. Rektorin Christiane Niedermeier freute sich über diese Möglichkeit für die Schüler und betonte, dass gerade Bayerns Mittelschulen ihre Schüler im Bereich Berufsorientierung umfassend vorbereiten, mit großartiger Unterstützung auch aus der Industrie.

Fazit: Eine lehrreiche, Gewinn bringende und Orientierung bietende Maßnahme im Rahmen der Berufsfindung – kostenlos angeboten von der Metall- und Elektroindustrie!

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Kooperation der MS Ulrich Schmidl mit Uni Regensburg

Erfolgreiche Kooperation der MS Ulrich Schmidl mit der Universität Regensburg wird um weitere fünf Jahre verlängert.

Vor fünf Jahren wurden 23 Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien aus der Oberpfalz und Niederbayern durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zu offiziellen Partnerschulen der Universität Regensburg im Schulnetzwerk dialogUS.

Die Mittelschule Ulrich Schmidl setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg fort. In einem Festakt wurde am 05.10.2017 im Beisein des zuständigen Schulamtsdirektors Heribert Ketterl im Theater der Universität der neue Kooperationsvertrag durch Unterschrift besiegelt.

Erklärtes Ziel ist es, dass Universität und Partnerschulen den Praxisbezug in der Lehrerbildung weiter stärken und in den drei Phasen der Lehrerbildung (Studium, Referendariat, Lehrerfortbildung) noch enger kooperieren.

Als Höhepunkt durften die Schulleiter, für die MS Ulrich Schmidl Frau Buchner, das jeweilige Schullogo in das eigens zu diesem Anlass geschaffene Wandrelief einsetzen. Das Relief wird im Foyer des Audimaxgebäude angebracht. Dort soll es die Partnerschaft zwischen Universität und Schule für alle Personen sichtbar werden lassen.

Die Mittelschule Ulrich Schmidl erwartet viele interessante Begegnungen und Kontakte, um Unterricht und Schule entscheidend zu verbessern.

Schulnetzwerk dialogUS 2017

Vertreter und Vertreterinnen der Partnerschulen, Prof. Dr. Udo Hebel (Präsident der Universität Regensburg), Prof. Dr. Karsten Rincke (RUL-Vorsitzender), Stefan Prock (Mitglied des RUL-Vorstands und federführend für das Schulnetzwerk dialogUS). (c) RUL

Überreichung Kooperationsvertrag 2017

Frau Petra Buchner (Rektorin der MS Ulrich Schmidl) und Prof. Dr. Udo Hebel (Präsident der Universität Regensburg) bei der Überreichung des Kooperationsvertrages.

 

Die Grund- und Mittelschule St. Stephan Straubing-Alburg hat ein neues Schulleitungsteam

Nachdem zum Ende des letzten Schuljahres durch Ruhestandsversetzung bzw. Schulwechsel die Rektoren- und die Konrektorenstelle in Alburg vakant wurden, stellte sich das von der Regierung von Niederbayern neu eingesetzte Schulleitungsteam beim Sachaufwandsträger der Schule, bei OB Markus Pannermayr, im Rathaus vor.

Die Stelle des Schulleiters bekleidet nun seit Beginn des Schuljahres Raimund Betz, der zuletzt als Konrektor und Rektor schon reichlich Erfahrungen im Landkreis Dingolfing-Landau sammeln konnte. Er war als Mittelschullehrer zuvor lange Jahre bereits im Schulamtsbezirk Straubing/Straubing-Bogen tätig und bewies als Lehrplanmultiplikator und Evaluator, dass er sich sehr gerne auch mit innovativen schulischen Ansätzen befasst. Ihm zur Seite steht als Stellvertreterin Anke Schill, die als ausgebildete Grundschullehrkraft seit längerer Zeit in der erweiterten Führung der Schule mitarbeitet und sich vor allen Dingen sehr engagiert für die Implementierung der „musikalischen Grundschule“ und der Bildung von Übergangsklassen für nicht deutschsprechende Kinder und Jugendliche eingesetzt hat.

Die Schule Alburg beheimatet zur Zeit 383 Schüler in acht Grundschulklassen und zwölf Mittelschulklassen, von denen elf als gebundene Ganztagesklassen (auch M-Klassen und Übergangsklassen) geführt werden. Angebote der Jugendsozialarbeit, die Träger der Ganztagesschule (Caritas) und des Hortes (AWO) sowie zahlreiche ehrenamtliche Sprach- und Lesepaten unterstützen die Förderung der Schülerinnen und Schüler nach Kräften.

Der Oberbürgermeister informierte über den Stand und den weiteren Zeitplan der Generalsanierung der Mittelschule und zeigte sich sehr erfreut über die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Alburger Kollegium, den Eltern und den Kindern während der Umbauphase, in der zum Großteil in Containern unterrichtet wird. Er wünschte den beiden Neuen im Amt einen guten Start, Geduld und stets ein glückliches Händchen im Umgang mit den Personen, die im Schulalltag ihre Anliegen an die Schulleitung herantragen. Ein Schirm der Stadt solle die ständige, behütende Unterstützung der Stadt für die neue Schulleitung symbolisieren.

Alburg

 

Von der Aufsichtsbehörde zu einem richtigen Management

Von der Aufsichtsbehörde zu einem richtigen Management – Schulamtsdirektor Müller lud Landrat, Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete zum Bildungsgespräch am Schuljahresanfang

Am Schuljahresanfang lädt Schulamtsdirektor Johannes Müller mit seinen Schulräten Stephan Grotz und Heribert Ketterl traditionell die beiden rechtlichen Leiter des Schulamtes, Landrat Josef Laumer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr, sowie die beiden regionalen Landtagsabgeordneten Hans Ritt und Josef Zellmeier (war in diesem Jahr wegen eines Termins in München verhindert) zum Bildungsgespräch, bei dem er auf das neue Schuljahr vorausblickt und den Politikern wichtige Informationen über das Schulwesen gibt.

„Beim Landrat und Oberbürgermeister merkt man jedes Jahr, dass ein großes Interesse an diesen Themen besteht“, lobte Müller gleich zu Beginn. „Und auch die beiden Landtagsabgeordneten sind für uns eine wichtige Unterstützung bei unseren Anliegen.“ Das diesjährige Bildungsgespräch war für Müller nicht nur sein letztes, da er in Kürze in den Ruhestand wechselt, sondern auch eines der schönsten in seiner Laufbahn. „Weil wir alle Stellen besetzt haben und für den Fall des Falles in der mobilen Reserve 20 Prozent mehr haben“, erläuterte der Schulamtsdirektor. 420 Lehrkräfte, davon übrigens 81 Prozent weiblich, gibt es in den 52 Schulen der Stadt und des Landkreises. Im Umfang von ca. sechs Lehrer stehen im Grundschulbereich mehr Stunden zur Verfügung als im Vorjahr.

Die Zahl der Grundschüler in Stadt- und Landkreis hat sich um ein Prozent verringert, an den Mittelschulen blieben die Schülerzahlen gleich. Allerdings gibt es hier Unterschiede von Stadt und Landkreis: Im Landkreis haben die Schüler an Mittelschulen um vier Prozent abgenommen, in der Stadt um 8,5 Prozent Prozent zugenommen. Insgesamt besuchen 7.164 Schüler die 35 Grund- und 17 Mittelschulen in Stadt und Landkreis, davon 4.888 im Landkreis und 2.276 in der Stadt. Geringfügige Korrekturen der Zahlen sind nach Schuljahresbeginn noch möglich. „Den demographischen Wandel spüren nun zunehmend die Realschulen und Gymnasien“, sagt Müller zu diesen Zahlen.

„Sie sind von der Aufsichtsbehörde zu einem richtigen Management geworden“, meinte Oberbürgermeister Markus Pannermayr anerkennend in Richtung des Schulamts angesichts der zahlreichen Projekte, die in Stadt und Landkreis angeboten werden: Übergangsklassen, Inklusionsklassen, Regelklassen, Vorbereitungsklassen 9+2, Kombiklassen, flexible Grundschule, Berufsorientierungsklassen (Straubinger Modell), Kooperationsklassen, Partnerklassen – das Angebot ist vielfältig. „Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen“, macht Johannes Müller deutlich. „Wir schauen uns den Einzelfall an und machen nichts willkürlich.“ Eine Strategie, für die auch der Landrat Lob parat hatte. „Mir gefällt, dass man flexible Lösungen für die Praxis findet.“

Neben der Inklusion gibt es für die nahe Zukunft drei wichtige Projekte, die Müller kurz vorstellte. So bleibt die schulische Integration von jungen Leuten mit Migrationshintergrund weiterhin ein wichtiger Faktor. „Es geht dabei nicht nur um Menschen mit Fluchthintergrund, sondern auch um Zuzüge von Europäern, insbesondere aus anderen EU-Staaten“, so Müller. Berufsintegrationsklassen bis hin zu Deutschförderklassen und Deutschförderkursen, um die Grundlagen der deutschen Sprache sowie die Werte in Deutschland und Bayern zu vermitteln, sollen helfen, die Integration zu erleichtern. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die neuen Lehrpläne für Grund- und Mittelschule. Mit dem Fach Geschichte/Politik/Geographie wird nun der politischen Bildung wieder ein größerer Schwerpunkt gewidmet, gerade der Demokratieerziehung. „Wenn man alleine sieht, dass es in den letzten fünf Jahren 27 Prozent mehr Diktaturen auf der Welt gibt und wie die Leute anfällig für Hasspropaganda und Hassreden werden, ist das sicher eine sinnvolle Entscheidung“, meint Müller. Ein dritter großer Punkt ist die digitale Bildung, die mehr und mehr in den Mittelpunkt rückt. Im sogenannten Masterplan Digital II  für die Schuljahre 2017/18 und 2018/19 stehen die Grund- und Mittelschulen in besonderer Weise im Fokus. Digitales Klassenzimmer, digitale Lernplattformen, Informatik als Unterrichtsfach an allen Mittelschulen, neue Lehrpläne und nicht zuletzt intensive Lehreraus- und fortbildung sind Stichpunkte des breit angelegten Förderprogrammes. „Wir müssen und werden unsere strategischen Planungen und das Arbeiten auf dieses Ziel ausrichten“, verdeutlichte Müller, der auch die politische Seite um die Unterstützung bei den Ausstattungskonzepten bat.

„Ein sehr informativer Meinungsaustausch“, befand Landrat Josef Laumer am Ende der Veranstaltung. „Wichtig ist, dass wir in enger Vernetzung mit der Stadt weiter am Ball bleiben, denn man hat gesehen, dass es genug Themen gibt, die es zu bearbeiten gilt.“

Foto: Schulrat Stephan Grotz, MdL Hans Ritt, Landrat Josef Laumer, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Schulamtsdirektor Johannes Müller und Schulrat Heribert Ketterl (von links) nahmen am Bildungsgespräch teil.

Foto: Schulrat Stephan Grotz, MdL Hans Ritt, Landrat Josef Laumer, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Schulamtsdirektor Johannes Müller und Schulrat Heribert Ketterl (von links) nahmen am Bildungsgespräch teil.

Junglehrerinnen und Junglehrer begrüßt und vereidigt

Junglehrerinnen und Junglehrer begrüßt und vereidigt:

„Für die Tätigkeit haben sie größte Anerkennung verdient“

 Der Schulalltag beginnt am Dienstag nicht nur für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing, sondern auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Und darunter sind in diesem Jahr im Schulamtsbereich Straubing (Stadt und Landkreis) auch zahlreiche Junglehrerinnen und Junglehrer.

14 Lehramtsanwärter/innen im Bereich Grundschule, neun Lehramtsanwärter/innen im Bereich Mittelschule, zwei Fachlehreranwärter/innen sowie drei Förderlehrer/innen wurden am Montag von Schulamtsdirektor Johannes Müller, Landrat Josef Laumer und dem 3. Bürgermeister der Stadt Straubing, Hans Lohmeier, im Großen Sitzungssaal des Landratsames begrüßt und vereidigt. Ebenso willkommen geheißen wurden zehn Lehrkräfte „Beamte auf Probe“, von denen ebenfalls vier noch vereidigt wurden, sowie elf Lehrkräfte, die eine begleitete Qualifizierung im Bereich Grund- und Mittelschule anstreben und auf Arbeitsvertrag eingestellt werden.

„Sie sind in Ihrem Beruf Sozialbearbeiter, Psychologe, oftmals auch Vater- und Mutterfigur“, so Landrat Josef Laumer bei seinem Grußwort. „Für die Tätigkeit haben sie größte Anerkennung verdient.“ Hans Lohmeier, selbst ehemaliger Lehrer, meinte: „Sie haben den schönsten Beruf, den es gibt. Denn was kann es schöneres geben, als junge Leute auszubilden.“

Schulamtsdirektor Müller erklärte den angehenden Lehrkräften die Struktur des Schulamtes und Besonderheiten der Schulsituation im Landkreis und der Stadt, ehe die Seminarrektor/innen und Seminarleiter/innen gemeinsam mit dem Personalrat und den Schulamtsräten Heribert Ketterl und Stephan Grotz zum Abschluss der Veranstaltung den Anwesenden noch weitere Informationen zum bevorstehenden Start in das Schuljahr gaben.

Die Junglehrerinnen und Junglehrer gemeinsam mit Landrat Josef Laumer (ganz vorne rechts), 3. Bürgermeister Hans Lohmeier (2. Reihe ganz links) und Schulamtsdirektor Johannes Müller (2. Reihe ganz rechts).

Die Junglehrerinnen und Junglehrer gemeinsam mit Landrat Josef Laumer (ganz vorne rechts), 3. Bürgermeister Hans Lohmeier (2. Reihe ganz links) und Schulamtsdirektor Johannes Müller (2. Reihe ganz rechts).

Stabwechsel an der Grundschule Niederwinkling – Mariaposching

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überbrachte Schulamtsdirektor Johannes Müller Herrn Alfred Ring die Bestellung und Ernennung zum Rektor an der Grundschule Niederwinkling – Mariaposching. Im Beisein des scheidenden Schulleiters Rektor Dietmar Grüll und Bürgermeister Ludwig Waas blieb es nicht aus,  schul- und bildungspolitische Tendenzen der Vergangenheit und Gegenwart anzusprechen. Dem langjährig von der bayerischen Schulpolitik praktizierten Leitspruch „kurze Beine, kurze Wege“ wisse man sich sehr wohl immer noch verpflichtet, so unisono Bürgermeister und Lehrerschaft. In diesem Sinne betrachte die Gemeinde Niederwinkling die Aufrechterhaltung des Außenschulstandortes Mariaposching als besondere Verpflichtung, der man alljährlich von Neuem gerecht werden wolle. Basis hierfür sei die gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Sachaufwandsträger der Schulen, so die gemeinsame Einschätzung von Schulamt und Gemeinde. Herr Ring versicherte seine Freude über die Ernennung und seine Anstrengungsbereitschaft, um die vom Vorgänger Rektor Dietmar Grüll gelegten Spuren fortzuführen und mit Hilfe eines bestens eingespielten Lehrerteams auch Neues gedeihlich einzuführen. Schulamtsdirektor Müller verwies auf die langjährige Erfahrung seines Mitarbeiters Alfred Ring, den er seit seiner Lehrerausbildung kenne und schätze. Alfred Ring war zwei Schuljahre Konrektor an der Grundschule Niederwinkling – Mariaposching und im Anschluss daran sieben Jahre lang allein verantwortlicher Leiter und Rektor an der Grundschule Feldkirchen. Bürgermeister Ludwig Waas sagte Rektor Ring bei seinen zukünftigen Aufgaben volle Unterstützung zu. Vor allem freue er sich darüber, dass mit Alfred Ring als ein im Gemeindegebiet der Schulen gebürtiger Rektor den regionalen Bezug garantierte, die Menschen verstehe und auf sie vorurteilsfrei zu gehen könne. Die Einbindung der Schule, ihrer Lehrerinnen und Lehrer und damit aller Schüler in ein lebendiges Ortsleben sei ein besonderes Anliegen, so Bürgermeister Waas. Die rasante Entwicklung der Gemeinde Niederwinkling drücke sich nicht zuletzt darin aus, dass sowohl sozialer Wohnungsbau als selbstverständliche gemeindliche Verpflichtung als auch die Bereitstellung von 35 neuen Bauparzellen  für ein volles Haus sorge. Schule und Kindertagesstätte seien hierbei gut ausgelastet. Vielerorts  befürchteter Schülerschwund sei in Niederwinkling kein Thema. Mit den besten Wünschen und der Zusage um jederzeit hilfreiche Unterstützung durch die Schulaufsicht endete die kurze Feierstunde.

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‚Zirkus Zirkus‘ in Ittling!

‚Zirkus Zirkus‘ in Ittling!

Frau Stierstorfer verzaubert mit ihren Kindern der AG Schulspiel die Turnhalle der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling in eine Zirkusmanege: Am 30.05.2017 durften vormittags alle Grundschulkinder, dann am frühen Abend viele Eltern und Familienangehörige Zirkusluft schnuppern! Die jungen Artisten, Clowns, Schlangenbeschwörer, Jongleure, Spaßmacher, Balletttänzerinnen, Gewichtheber und Illusionskünstler hatten zu einer spannenden, lustigen und sehr unterhaltsamen Vorstellung geladen. Etwa 100 Gäste waren trotz der Hitze der Einladung gefolgt und staunten nicht schlecht darüber, was Frau Stierstorfer mit ihrer kreativen Schülergruppe da auf die Bühne zauberte. Für diese gekonnte Leistung gab es reichlich Applaus und viel Lob – BRAVO!!!

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