Aktuelles

Frau Pelka verabschiedet

Unsere liebe Frau Pelka absolvierte am 28.02.2018 ihren letzten Arbeitstag am Staatl. Schulamt und geht in ihren verdienten Ruhestand.

Mit ihr verlieren wir eine überaus einfühlsame und feinsinnige Mitarbeiterin aus unserem Team, die uns viele arbeitsreiche Jahre, vertrauensvoll unterstützt und stets zuverlässig, kompetent und liebenswürdig die anfallende Arbeit – lange Jahre beim Einsatz der Mobilen Reserve – gemeistert hat.

Viele Schulräte hat sie hier am Schulamt, viele Schulleitungen und Lehrkräfte an den Schulen erlebt und mit großem Engagement, ihrer warmherzig, rücksichtsvollen Art und viel Einsatzbereitschaft begleitet.

Jeder war glücklich mit so einer positiv gestimmten Persönlichkeit zusammenzuarbeiten.

Wir werden Sie und ihr sonniges Wesen fürchterlich vermissen, sagen für alles ein herzliches Vergelt‘s Gott und wünschen für den Ruhestand weiterhin gute Laune, viel Gesundheit und eine erfüllende Zeit mit ihrer Familie!

Ach, was werden wir nur machen? Gibt es noch so viel zu lachen, wenn du nicht mehr bei uns bist?

Ob du uns bald ganz vergisst? Wir hingegen sicherlich, denken noch sehr oft an dich!!

(Unbekannter Dichter)

Auf ein Wiedersehen, so oft sie wollen und können, im Schulamt oder auch anderswo!

– Ihr Schulamtsteam

„Bayern barrierefrei – Wir sind dabei“

Ministerpräsident Horst Seehofer hat 2013 in seiner Regierungserklärung als Ziel die Barrierefreiheit im gesamten öffentlichen Raum und im gesamten öffentlichen Personennahverkehr bis 2023 formuliert. Um möglichst viele öffentliche Stellen zum Handeln anzuregen, ließ die Bayerische Staatsregierung 2015 das Signet „Bayern barrierefrei“ entwickeln. Mit den vier farbigen Symbolen auf weißem Hintergrund soll gezeigt werden, für wen die Barrierefreiheit wichtig und attraktiv ist. So stehen die Symbole für Menschen mit einer Sinnesbehinderung oder einer kognitiven Einschränkung; für jeden, der gemeinsam mit Menschen mit Behinderung etwas unternehmen möchte; für alle Menschen, die in einer inklusiven Gesellschaft leben möchten, in der keiner durch Barrieren ausgegrenzt wird; für Menschen mit einer Körperbehinderung; für ältere Menschen und für Familien mit kleinen Kindern. Diese Auszeichnung konnte nun die Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach entgegennehmen. Bürgermeister Fritz Schötz und MdB Alois Rainer gratulierten der Haibacher Grundschule bei der Übergabe des Signets. MdB Alois Rainer, der beim Umbau der Schule vor etwa 15 Jahren als Bürgermeister von Haibach maßgeblich mitverantwortlich war, erläuterte den anwesenden Gästen, dass bereits damals das Ziel einer barrierefreien Schule im Raum stand und die Gemeinde die immensen Kosten für etwa barrierefreie Zufahrten, Behindertentoilette oder einen Aufzug in Kauf nahm. Mit Stolz blicken Bürgermeister Fritz Schötz und Schulleiterin Heidi Roß auf ihre barrierefreie Schule und verfolgen auch weiterhin gemeinsam das Ziel, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben.

(auf dem Bild zu sehen: v.l. MdB Alois Rainer, Schulleiterin Heidi Roß, stellvertretende Schulleiterin Monika Doering, Elternbeirat: Thomas Lankes, Susanne Leidl, Tanja Dilger, Kathrin Buhl, Isabel Bachmeier; Bürgermeister Fritz Schötz)

Drei neue SINUS-Grundschulen in unseren Schulamtsbezirken

Im Rahmen der zentralen SINUS-Bayerntagung der Grundschulen an der Ludwig-Maximilian-Universität München erhielten in einem kleinen Festakt die Grundschulen Haibach, Straubing-Ittling und Ulrich Schmidl Straubing das Zertifikat bzw. die Urkunde einer „SINUS Grundschule“.

Die zentrale Fortbildungstagung für Mathematik in der Grundschule befasste sich in diesem Jahr im Hauptvortrag von Prof. Dr. Wollring und in den zahlreichen Workshops schwerpunktmäßig mit dem „Problemlösenden Denken im Geometrieunterricht und in der sachbezogenen Mathematik“. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf das Fördern der Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gelegt.

Auf dem Foto vor dem „Hans-und-Sophie-Scholl-Denkmal der Weißen Rose“ an der LMU sind zu sehen: Heribert Ketterl, SchAD, Karl-Martin Simmel, Rektor GS Ulrich Schmidl, Brigitte Schönhofer-Bohrer, Seminarrektorin Grundschule, Meike Erben, Konrektorin GS Ulrich Schmidl, Christiane Niedermeier, Rektorin GS Straubing-Ittling, Lucia Stierstorfer, Lehrplanexpertin Mathematik, Heidi Roß, Rektorin GS Haibach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachwuchshandwerkertag bei den Sechstklässlern in Ittling: SUPER!

Endlich! Am 21. Februar 2018 durften die Kinder der 6. Jahrgangsstufe wieder in Kleingruppen mit ‚echten Machern‘ aus dem Handwerk, aus der Wirtschaft, von Betrieben in und um Straubing werkeln, was das Zeug hielt.

In drei Handwerksberufen konnten sich die Sechstklässler ausprobieren und hatten viel Freude dabei. Auch die Meister und Vertreter der Betriebe lobten die jungen Schüler sehr für ihre Aufmerksamkeit, ihr Geschick und ihren Einsatz. Ihre Werkstücke durften die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen – aber nicht, bevor sie bei der Pressekonferenz zum Schluss der Veranstaltung (Straubinger Tagblatt und Donau-TV waren da!) genau erklärt hatten, wozu die Werkstücke überhaupt gut sind und wie sie gebaut wurden.

Nicht allein wegen des Medienrummels waren die Werkler aufgeregt, sondern es waren auch Ehrengäste da:

Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl ließ es sich nicht nehmen, mit den Kindern über die gewonnenen Erfahrungen zu sprechen, die Werkstücke zu begutachten und die Kinder zu loben.

Herr Armin Stöckel, Kreishandwerksmeister und Hauptorganisator der Nachwuchshandwerkertage, war sich mit Bürgermeisterin Stelzl einig:

„Was wir heute brauchen, sind gut ausgebildete, fitte und engagierte Handwerker und Facharbeiter! Erlerne einen Handwerksberuf, bilde dich fort, mach‘ den Meister – und dir stehen alle Wege offen!“

Klassleiterin Michaela Weidner und Rektorin Christiane Niedermeier dankten den Organisatoren, den Durchführenden und der Bürgermeisterin für die Ermöglichung und Unterstützung des Nachwuchshandwerkertages und freuten sich mit den Schülern über die tollen Erlebnisse:

 

 

 

 

 

 

Verdiente Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet

SchAD Konrad Rieder und SchR Stephan Grotz verabschiedeten am 07. Februar 2018 in einer kleinen Feierstunde am Staatl. Schulamt sieben Lehrkräfte in den verdienten Ruhestand.

Dabei bedankte sich SchAD Rieder in seiner Rede für z.T. über 40 Jahre lange Arbeit zum Wohl der Kinder und erwähnte mitunter die vielen Veränderungen, denen sich in diesen langen Jahren die Lehrkräfte stellen mussten. Auszüge aus der Rede:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihre Anfangsjahre als Lehrer waren in den 70er und 80er Jahren, also vor ca. 40 Jahren. Damals war der Lehrer für viele  noch eine absolute Respektsperson. Heute ist das nicht mehr ganz so!! Auch die Situation in den Familien hat sich gravierend verändert (viele Scheidungskinder, viele Einzelkinder, viele Familien mit Migrationshintergrund,…). Auch an den Schulen ist einiges passiert (neue Lehrpläne, neue Unterrichtsmethoden, neue Medien, Digitalisierung, … und was das Ganze nicht leichter macht: die Änderungen geschehen in einem immer schnelleren Tempo von statten. Sie haben in den letzten Jahren mit vielen, teilweise sehr unterschiedlichen  Kollegen zusammengearbeitet, Sie haben mehrere Schulleiter erlebt, die alle ihren eigenen Stil pflegten und Sie haben eine riesige Zahl von Schülern gefördert und gefordert, ihnen Werte vermittelt und sie so gut wie möglich auf das Leben vorbereitet.

Diesen Anforderungen ist man nur gewachsen, wenn man ein Pädagoge durch und durch ist, wenn man sich als Pädagoge treu bleibt und vor allem, wenn man Kinder mag. Denn Unterrichten ist bestimmt nicht so einfach wie viele denken, Unterrichten ist immer mehr auch Beziehungsarbeit

  • Die meisten Sch. lernen hauptsächlich für ihren Lehrer
  • Die Lehrkraft übernimmt oft die Rolle eines Ersatzvaters oder einer Ersatzmutter

Unterrichten ist außerdem  kein Halbtagsjob, sondern eine immer komplexer werdende Aufgabe. Sie waren Profis mit enormer Fachkompetenz und großer Sozialkompetenz. Sie brauchten viel Energie, viel Verständnis, Geduld und Ausdauer, eine große Portion Gelassenheit und Souveränität, gute Nerven und eine positive Einstellung zum Beruf.

Wir bedanken uns bei Ihnen ganz herzlich für die vielen gelungenen Dienstjahre und hoffen, dass auch Sie positiv auf die geleistete Arbeit zurückblicken können. Wir wünschen Ihnen für diesen nun folgenden neuen Lebensabschnitt in erster Linie Gesundheit und dass Ihre Erwartungen, die Sie mit dieser neuen Lebensphase verbinden, in Erfüllung gehen.

v.li: SchR S. Grotz, Lin A. Brunner, Lin I. Falter, L F. Doering, Lin M. Wessenberg, SchAD K. Rieder, L H. Binder

Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich absolviert

Ittling. Schulsanitäter der Mittelschule Straubing-Ittling bestens für den Alltag gerüstet

Sechzehn Unterrichtseinheiten zur Ersten Hilfe, und diese an vier langen Nachmittagen, belegten die elf Mitglieder des Schulsanitätsdienstes der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling. Im Ernstfall können diese Schüler nun fundiert Erste Hilfe leisten, das heißt konkret: die Rettungsleitstelle qualifiziert informieren, Unfallstellen absichern, Wunden versorgen, Verunglückte betreuen, zudecken oder in die stabile Seitenlage bringen und im äußersten Notfall sogar eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen! Die Ausbildung übernahm der Betreuer der Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst, Lehrer Andreas Aichinger, der vom BRK-Kreisverband Straubing-Bogen, insbesondere von Ausbildungsleiter Martin Schmauser, bestens unterstützt wurde. Bei der Aushändigung der Kursbescheinigungen zeigte sich Aichinger erfreut über die Bereitschaft der teilnehmenden Schüler sich über den Unterricht hinaus zu qualifizieren und meinte, dass man nun die Herausforderungen im Schulsanitätsdienst gut bewältigen könne. Rektorin Christiane Niedermeier gratulierte und brachte den Dank der ganzen Schulfamilie zum Ausdruck: „Nicht nur, dass ihr euch freiwillig engagiert und – wenn andere Pause haben – auch noch Dienst leistet, ist ein „Vergelt’s Gott“ wert, sondern auch, dass ihr gerade dadurch hervorragende Repräsentanten unserer Schule seid!“ Nach ihrem Dank an die Ausbilder wünschte sie den frischgebackenen Ersthelfern alles Gute für die Zukunft und dabei möglichst wenig Einsätze. Daneben würdigte sie auch das große Engagement von Betreuer Aichinger, der sich durch einschlägige Fortbildungen – auch am Wochenende – für seine Aufgabe bestens qualifiziert hat. Für ihren Einsatz zum Wohl der Schulgemeinschaft erhielten die Schulsanitäter Dankesurkunden von Betreuer und Rektorin überreicht.

Bericht: Andreas Aichinger

Herr Martin Schmauser als Bewusstloser: Wir müssen helfen!

 

Ein Motorradunfall: Auch hier wissen die Schulsanitäter jetzt genau, was zu tun ist!

Unsere Schulsanitäter: Ein Gewinn für die ganze Schulgemeinschaft!

 

 

 

 

Ein Playing Captain mit Sozial- und Fachkompetenz

Heribert Ketterl neuer fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter

im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing,

Konrad Rieder neuer stellvertretender fachlicher Leiter

Ein Straubinger Eigengewächs, das jetzt als Playing Captain fungiert und für Taktik, Training, Scouting und Coaching verantwortlich ist. So charakterisierte Josef Schätz, zuständiger Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, den neuen fachlichen Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, bei der offiziellen Amtseinführung am Dienstag.

Bei der sportlichen Vorgeschichte von Heribert Ketterl als erfolgreicher Torwart und Trainer war es wenig verwunderlich, dass Schätz auch bei seinem Gastgeschenk in der Fußballersprache blieb. So überreichte er dem neuen fachlichen Leiter, der zum 1. Dezember 2017 die Nachfolge des in Ruhestand gegangenen Johannes Müller antrat, nämlich eine Spielführerbinde. Ketterl nahm den Ball sprichwörtlich auf und versprach: „Wir werden Angriffspressing spielen.“  Schätz lobte: „Seine Sozialkompetenz ist ebenso bekannt wie seine Fachkompetenz. Er ist seit Jahren meinungsbildend und ich bin mir sicher, dass man seine Handschrift und seine Spuren schnell erkennen wird. Er ist nun dafür verantwortlich, Ziele zu vereinbaren und dafür zu sorgen, dass diese Ziele eingehalten und erreicht werden. Ich freue mich jedenfalls auf die Zusammenarbeit.“

Gemeinsam mit Heribert Ketterl wurde am Dienstag mit Schulamtsdirektor Konrad Rieder auch ein neuer weiterer Schulrat eingeführt, der am 8. Januar 2018 seine Stelle angetreten hat. Rieder wird auch neuer stellvertretender fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter Straubing-Bogen und Straubing. „Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Es war eine intensive, aber auch sehr schöne Zeit in Deggendorf“, meinte Rieder, der seit 2012 erst Schulrat und dann Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Deggendorf war. Gemeinsam mit dem bisherigen Schulrat Stephan Grotz ist damit das „Triumvirat“ wieder komplett. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer, die beiden rechtlichen Leiter des Schulamtes. „Man hört ja immer wieder Veränderungsdiskussionen bei den Schulämtern, deshalb bin ich sehr froh, dass es mit der Neu- und Komplettbesetzung sehr schnell ging“, sagt Markus Pannermayr. Und der OB fügte schmunzelnd hinzu. „Es sind jetzt drei Ittlinger im Schulamt. Wir haben schon überlegt, das Amt nach Ittling auszulagern.“ Denn neben Grotz und Ketterl ist auch Konrad Rieder ein Ittlinger. Damit sind die Parallelen zwischen ihm und Heribert Ketterl aber noch lange nicht zu Ende. Denn auch Rieder ist sportbegeistert und einst ein erfolgreicher Fußballer beim RSV Ittling, wenn auch im Sturm. Beide sind auch gleich alt, haben miteinander studiert. Nicht nur deshalb sieht Josef Schätz „Konrad Rieder als perfekte Ergänzung. Er ist ebenso ein Teamplayer wie Heribert Ketterl und hat eine vorbildliche Dienstauffassung.“

Lob erhielten aber nicht nur die beiden Schulamtsdirektoren, sondern auch der Abteilungsdirektor der Regierung. Und zwar von Landrat Josef Laumer. „Ich darf gratulieren, dass Sie, Herr Schätz, die richtige Entscheidung mit diesen beiden Personalien getroffen haben“, meinte der Landrat augenzwinkernd. Wie Recht er damit hatte, machten die Worte des Personalrats deutlich. „Als am 2. November der Personalrat zu den beiden Namen gefragt wurde, herrschte bei uns echte und ehrliche Freude. Es ist eine Entscheidung mit Fingerspitzengefühl und Weitsicht“, so Wolfgang Wende, der aber auch noch eine Bitte an Heribert Ketterl hatte. „Stehen Sie uns auch beratend zur Seite und prägen sie einen Führungsstil, der sich weniger an van Gaal, sondern mehr an Markus Weinzierl orientiert.“

Der weitere Personalratsvorsitzende Bernd Vogel griff in seiner launigen Rede schon ein bisschen vor und stellte humorvoll den weiteren Werdegang von Heribert Ketterl bis ins Kultusministerium nach München dar. Da musste der neue fachliche Leiter der Schulämter, der auch bereits an der Regierung von Niederbayern tätig war, dann erst einmal ein bisschen bremsen. „Ich sehe meine Aufgaben in Straubing und mein Herz hängt auch hier.“ Wie er diese Aufgaben anzugehen denkt, machte Ketterl auch deutlich. „Wir werden versuchen als Team, als Mannschaft, aufzutreten. Wir wollen Entscheidungen treffen, die nicht nur für Lehrer gut sind, sondern auch die Kinder weiterbringen. Die Basics müssen stimmen, aber wir müssen auch Visionen entwickeln. Ich denke da zum Beispiel an die Idee der Schule Bogen mit den Lernlandschaften.“ Im Rückblick auf seine bisherige berufliche Laufbahn meinte Ketterl: „Es ging nicht nur bergauf, auch wenn es so aussieht. Aber alle Stellen haben mir Freude gemacht und mich in meiner Entwicklung weitergebracht.“ Das dazu passende Zitat hatte der Schulamtsdirektor auch mitgebracht. „Ich verliere nie – entweder ich gewinne oder ich lerne.“ Das hätte zwar auch gut zu einem Sportler gepasst, stammt aber von Nelson Mandela.

Zur Person:

Schulamtsdirektor Heribert Ketterl

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Landau/Isar und St. Jakob in Straubing

2000 – 2005 Konrektor an der Hauptschule Bogen

2005 – 2008 Schulleiter/Rektor an der Hauptschule Bogen

2008 – 2010 Rektor an der Volksschule St. Jakob Straubing

2010 – 2012 Regierung von Niederbayern – Ernennung zum Regierungsschulrat

Seit 2012 Abordnung an das Schulamt SR/SR-Bogen als weiterer Schulrat, dort seit 2013 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen, seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 1.12.2017 Fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Schulamtsdirektor Konrad Rieder

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 1990 Lehrer an der Hauptschule Regen

1990 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Ulrich Schmidl in Straubing

2000 – 2007 Konrektor an der Volksschule Rain

2007 – 2012 Rektor an der Mittelschule Ulrich Schmidl Straubing

2012 – 2018 Schulrat am Schulamt im Landkreis Deggendorf, dort seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 8.1.2018 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Foto: Der neue stellvertretende fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Konrad Rieder, der neue fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl und Schulrat Stephan Grotz (sitzend von links), gemeinsam mit den Personalratsvorsitzenden Wolfgang Wende und Bernd Vogel, dem Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, Josef Schätz, Landrat Josef Laumer und OB Markus Pannermayr (stehend von links).

„Teamarbeit als Markenzeichen“

Verabschiedung von Schulamtsdirektor Johannes Müller – Festakt im Rittersaal

Es war die richtige Mischung aus lobenden Reden, beschwingten Musikbeiträgen, einem Moderator, der humorvoll das Programm servierte und einem perfekten „letzten Wort“ des gerade in den Ruhestand Verabschiedeten selbst, die dem fast dreistündigen Festakt im Rittersaal des Herzogsschlosses einen unterhaltsam kurzweiligen Stempel aufdrückte. Als Markenzeichen des leitenden und nun scheidenden Schulamtsdirektors Johannes Müller hob Personalratsvorsitzender Wolfgang Wende dessen wohltuenden Kooperations- und Teamarbeitsstil hervor

Sie dankten zusammen mit dem OB und dem Landrat in ihren Reden dem in den Ruhestand verabschiedeten SchAD Johannes Müller (5.v.l.), R Erwin Müller, SchAD Heribert Ketterl, AD Josef Schätz, SchAD Stefan Pielmeier, SchR Stephan Grotz, Personalratsvors. Wolfgang Wende, Moderator Bernd Vogel (v.l.)

So ließ auch das Duo Schulamtsdirektor Heribert Ketterl und Schulrat Stephan Grotz samt Lehrerkollege und Alleskönner Moderator Bernd Vogel eingangs der vorbereiteten Feier bereits aufhorchen. Denn Müller hatte sich, wie der stets witzig agierende Bernd Vogel verriet, als ehemaliger ABG-Absolvent und Schülersprecher musikalische Protagonisten „seiner“ Schule gewünscht. Und die heizten als Instrumentalisten der Band „Major 7“ zwischen den einzelnen Programmpunkten so richtig ein. Ebenso glänzten musikalisch  die eigens aus Wiesenfelden eingereiste Lehrermusi plus ihrem Kinderchor unter Leitung von Rosi Schneck und die von Flüchtlingskindern der in Ittling und St. Josef beheimateten Übergangsklassen, die unter Stabführung von Simone Dachs  treffend „Bunt singt gut“ verdeutlichten. Schließlich widmeten sogar die Viertklässler der GS St. Josef, geleitet von Dorothea Thom, dem „Herrn Müller“ ein Ständchen.

Heribert Ketterl und Stephan Grotz begrüßten namentlich nennend die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Schulen, Wirtschaft und Kirchen im bis auf den letzten Platz gefüllten Rittersaal. „ Diese Vielzahl an Gästen ist ein deutliches Zeichen für die von Wertschätzung, Respekt, Menschlichkeit und Humor geprägte nun zu Ende gehende Amtszeit unseres fachlichen Leiters“. Oberbürgermeister Markus Pannermayr würdige Johannes Müller als begeisterten Schulmann, der sich stets für junge Menschen einsetzte und dabei seine Leidenschaft für Pädagogik habe spüren lassen. Danach war es Landrat Josef Laumer, der, wie er launig betonte,  mit einer knappen „Bikinirede“ alles Wichtige abdecken wolle und das auch tat. Überaus anerkennenswert sei der Anteil von Müllers schulischem Einsatz daran, dass man einen prosperierenden Landkreis mit guten Arbeitsmarktzahlen habe.

Schüler/innen der GS St. Josef ließen Herrn Müller hochleben

Am Ende seiner Dienstzeit könne Johannes Müller auf eine beeindruckende erfolgreiche Karriere zurückblicken, stellte Josef Schätz, der in seiner Eigenschaft als Abteilungsdirektor bei der Regierung von Niederbayern die Laudatio hielt, fest. Wenn er heute auf seine 39 Dienstjahre als Lehrer, Seminarleiter, Schulleiter und fachlicher Schulamtsleiter zurückblicke, würde er die markanten Veränderungen und Entwicklungen im Schulwesen, die er alle mitgemeistert habe, registrieren. Er wolle an die einzelnen Stationen seiner beruflichen Laufbahn erinnern, die Müller 1981 bis 1991 als Lehrer an den Grundschulen in Schwarzach und Bogen begann. Als Semiarrektor  habe er von 1991 bis 2001 Lehramtsanwärter vorbereitet, sei 2001 Schulleiter der Volksschule Schwarzach geworden, wechselte 2007 als Schulrat an die Schulämter des Landkreises und der Stadt Straubing und wurde nach der 2009 erfolgten Ernennung zum Schulamtsdirektor ab 2012 zum Fachlichen Leiter der Schulämter bestellt. Im Rahmen aller immer bestens erfüllten Aufgaben habe er von ihm entwickelte eigene Schwerpunkte gesetzt, wie zum Beispiel das in enger Kooperation zwischen Mittelschulen und Berufsschulen bestimmten Schülern den Übergang zum Beruf erleichternde „ Straubinger Modell“ oder die Landkreis-Leseregion oder zusammen mit den Rotariern den Wettbewerb „Ich lebe gern in Straubing“. Mit seinem außerordentlich kollegialen Führungsstil und seiner bravourösen Meisterung aller Harusforderungen habe Johannes Müller deutliche Spuren in der Region Straubing hinterlassen. Heute sind die Themen Integration, Ganztag, Inklusion, digitale Bildung aktuelle Bildungsthemen. „Ein ganz besonderes Dankeschön schulde ich dafür, dass in Deiner Amtszeit und mit beispielhaftem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen an Grund-, Mittel- und Berufsschulen, derzeit die Beschulug und Integration von Flüchtlingskindern und Jugendlichen mit großem Erfolg gelingt“, so der Abteilungsdirektor, der am Ende seiner Ausführungn mit der Aushändigung der Ruhestandsurkunde den Dank der Regierung von Niederbayern sowie des Regierungspräsidenten aussprach.

Für den Schulräteverband mit SchAD Stefan Pielmeier und die Kath. Erziehergemeinschaft (KEG) mit R Erwin Müller waren sich beide einig, dass der Verabschiedete eine großartige pädagogische Persönlichkeit war, der sich nachhaltig für die Umsetzung von neuen bildungspolitischen Ideen in der Praxis einsetzte. Als ein langjähriger Weggenosse von Johannes Müller rief Personalratsvorsitzender Wolfgang Wende die offene Art mit der dieser das Schulamt geführt habe ins Gedächtnis. Bei allen Problemen habe man immer gewusst, dass er für die Lehrer Zeit hatte, ihnen offen zuhörte und so manchen klugen Ratschlag erteilte. Stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen sage er für die gute harmonische Zusammenabeit ein ganz dickes Dankeschön.

Er genieße das Besondere daran, in dieser prominenten Gesprächsrunde das letzte Wort zu haben, gestand Johannes Müller. Er wolle ganz sicher dabei auf bildungspolitische Auseinandersetzungen verzichten und nur in einer Zusammenschau von Bildern seinen ganz anschaulichen Dank an die Gruppen des Schulamt-Netzwerkes zum Ausdruck bringen. Was dann, angefangen unter dem Leitgedanken „Kind und Schule: Was habt ihr mit uns vor?“ bis zum letzten der 24 Bilder „Schule und Jugend brauchen starke Partner“ begleitet von den jeweils eindringlich ernst oder, wo passend, mit Humor gewürzten Erläuterungen von dem gerade zum neuen Ruheständler ernannten SchAD i.R die Zuhörerschar hoch interessiert verfolgte. Bis schließlich die Festivität ihren Abschluss fand beim genüsslich und fröhlich miteinander Plaudern bei den Köstlichkeiten eines kalten Büffets.

SchAD Müller zusammen mit OB Markus Pannermayr

Schulische Führungskräfte befördert

In einer kleinen Feierstunde im Landratsamt verliehen die beiden Schulräte Heribert Ketterl und Stephan Grotz (im Bild jeweils außen) verschiedenen schulischen Führungskräften an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Straubing-Bogen bzw. in der Stadt Straubing das Amt eines Rektors bzw. einer Rektorin oder eines Konrektors bzw. einer Konrektorin.

Auf dem Bild von links: Konrektorin Simona Feldkamp, GS/MS Wiesenfelden, Rektorin Claudia Wendl, GS Feldkirchen, Rektorin Heidi Leidl, GS/MS Hunderdorf, Konrektorin Beate Härtenberger-Bogner, GS/MS Hunderdorf, Rektor Markus Tosch, GS/MS Rattenberg, Konrektorin Lydia Bauer, GS/MS Leiblfing, Konrektorin Anke Schill, GS/MS St. Stephan Straubing-Alburg, Rektorin Birgit Bumes, GS/MS Leiblfing, Konrektor Gottfried Bachmaier, GS/MS Geiselhöring, Konrektorin Susanne Zellmeier, GS/MS Rain, Konrektorin Veronika Gürster, GS Bogen

 

 

 

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