Aktuelles

Verdiente Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet

SchAD Konrad Rieder und SchR Stephan Grotz verabschiedeten am 07. Februar 2018 in einer kleinen Feierstunde am Staatl. Schulamt sieben Lehrkräfte in den verdienten Ruhestand.

Dabei bedankte sich SchAD Rieder in seiner Rede für z.T. über 40 Jahre lange Arbeit zum Wohl der Kinder und erwähnte mitunter die vielen Veränderungen, denen sich in diesen langen Jahren die Lehrkräfte stellen mussten. Auszüge aus der Rede:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihre Anfangsjahre als Lehrer waren in den 70er und 80er Jahren, also vor ca. 40 Jahren. Damals war der Lehrer für viele  noch eine absolute Respektsperson. Heute ist das nicht mehr ganz so!! Auch die Situation in den Familien hat sich gravierend verändert (viele Scheidungskinder, viele Einzelkinder, viele Familien mit Migrationshintergrund,…). Auch an den Schulen ist einiges passiert (neue Lehrpläne, neue Unterrichtsmethoden, neue Medien, Digitalisierung, … und was das Ganze nicht leichter macht: die Änderungen geschehen in einem immer schnelleren Tempo von statten. Sie haben in den letzten Jahren mit vielen, teilweise sehr unterschiedlichen  Kollegen zusammengearbeitet, Sie haben mehrere Schulleiter erlebt, die alle ihren eigenen Stil pflegten und Sie haben eine riesige Zahl von Schülern gefördert und gefordert, ihnen Werte vermittelt und sie so gut wie möglich auf das Leben vorbereitet.

Diesen Anforderungen ist man nur gewachsen, wenn man ein Pädagoge durch und durch ist, wenn man sich als Pädagoge treu bleibt und vor allem, wenn man Kinder mag. Denn Unterrichten ist bestimmt nicht so einfach wie viele denken, Unterrichten ist immer mehr auch Beziehungsarbeit

  • Die meisten Sch. lernen hauptsächlich für ihren Lehrer
  • Die Lehrkraft übernimmt oft die Rolle eines Ersatzvaters oder einer Ersatzmutter

Unterrichten ist außerdem  kein Halbtagsjob, sondern eine immer komplexer werdende Aufgabe. Sie waren Profis mit enormer Fachkompetenz und großer Sozialkompetenz. Sie brauchten viel Energie, viel Verständnis, Geduld und Ausdauer, eine große Portion Gelassenheit und Souveränität, gute Nerven und eine positive Einstellung zum Beruf.

Wir bedanken uns bei Ihnen ganz herzlich für die vielen gelungenen Dienstjahre und hoffen, dass auch Sie positiv auf die geleistete Arbeit zurückblicken können. Wir wünschen Ihnen für diesen nun folgenden neuen Lebensabschnitt in erster Linie Gesundheit und dass Ihre Erwartungen, die Sie mit dieser neuen Lebensphase verbinden, in Erfüllung gehen.

v.li: SchR S. Grotz, Lin A. Brunner, Lin I. Falter, L F. Doering, Lin M. Wessenberg, SchAD K. Rieder, L H. Binder

Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich absolviert

Ittling. Schulsanitäter der Mittelschule Straubing-Ittling bestens für den Alltag gerüstet

Sechzehn Unterrichtseinheiten zur Ersten Hilfe, und diese an vier langen Nachmittagen, belegten die elf Mitglieder des Schulsanitätsdienstes der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling. Im Ernstfall können diese Schüler nun fundiert Erste Hilfe leisten, das heißt konkret: die Rettungsleitstelle qualifiziert informieren, Unfallstellen absichern, Wunden versorgen, Verunglückte betreuen, zudecken oder in die stabile Seitenlage bringen und im äußersten Notfall sogar eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen! Die Ausbildung übernahm der Betreuer der Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst, Lehrer Andreas Aichinger, der vom BRK-Kreisverband Straubing-Bogen, insbesondere von Ausbildungsleiter Martin Schmauser, bestens unterstützt wurde. Bei der Aushändigung der Kursbescheinigungen zeigte sich Aichinger erfreut über die Bereitschaft der teilnehmenden Schüler sich über den Unterricht hinaus zu qualifizieren und meinte, dass man nun die Herausforderungen im Schulsanitätsdienst gut bewältigen könne. Rektorin Christiane Niedermeier gratulierte und brachte den Dank der ganzen Schulfamilie zum Ausdruck: „Nicht nur, dass ihr euch freiwillig engagiert und – wenn andere Pause haben – auch noch Dienst leistet, ist ein „Vergelt’s Gott“ wert, sondern auch, dass ihr gerade dadurch hervorragende Repräsentanten unserer Schule seid!“ Nach ihrem Dank an die Ausbilder wünschte sie den frischgebackenen Ersthelfern alles Gute für die Zukunft und dabei möglichst wenig Einsätze. Daneben würdigte sie auch das große Engagement von Betreuer Aichinger, der sich durch einschlägige Fortbildungen – auch am Wochenende – für seine Aufgabe bestens qualifiziert hat. Für ihren Einsatz zum Wohl der Schulgemeinschaft erhielten die Schulsanitäter Dankesurkunden von Betreuer und Rektorin überreicht.

Bericht: Andreas Aichinger

Herr Martin Schmauser als Bewusstloser: Wir müssen helfen!

 

Ein Motorradunfall: Auch hier wissen die Schulsanitäter jetzt genau, was zu tun ist!

Unsere Schulsanitäter: Ein Gewinn für die ganze Schulgemeinschaft!

 

 

 

 

Ein Playing Captain mit Sozial- und Fachkompetenz

Heribert Ketterl neuer fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter

im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing,

Konrad Rieder neuer stellvertretender fachlicher Leiter

Ein Straubinger Eigengewächs, das jetzt als Playing Captain fungiert und für Taktik, Training, Scouting und Coaching verantwortlich ist. So charakterisierte Josef Schätz, zuständiger Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, den neuen fachlichen Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, bei der offiziellen Amtseinführung am Dienstag.

Bei der sportlichen Vorgeschichte von Heribert Ketterl als erfolgreicher Torwart und Trainer war es wenig verwunderlich, dass Schätz auch bei seinem Gastgeschenk in der Fußballersprache blieb. So überreichte er dem neuen fachlichen Leiter, der zum 1. Dezember 2017 die Nachfolge des in Ruhestand gegangenen Johannes Müller antrat, nämlich eine Spielführerbinde. Ketterl nahm den Ball sprichwörtlich auf und versprach: „Wir werden Angriffspressing spielen.“  Schätz lobte: „Seine Sozialkompetenz ist ebenso bekannt wie seine Fachkompetenz. Er ist seit Jahren meinungsbildend und ich bin mir sicher, dass man seine Handschrift und seine Spuren schnell erkennen wird. Er ist nun dafür verantwortlich, Ziele zu vereinbaren und dafür zu sorgen, dass diese Ziele eingehalten und erreicht werden. Ich freue mich jedenfalls auf die Zusammenarbeit.“

Gemeinsam mit Heribert Ketterl wurde am Dienstag mit Schulamtsdirektor Konrad Rieder auch ein neuer weiterer Schulrat eingeführt, der am 8. Januar 2018 seine Stelle angetreten hat. Rieder wird auch neuer stellvertretender fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter Straubing-Bogen und Straubing. „Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Es war eine intensive, aber auch sehr schöne Zeit in Deggendorf“, meinte Rieder, der seit 2012 erst Schulrat und dann Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Deggendorf war. Gemeinsam mit dem bisherigen Schulrat Stephan Grotz ist damit das „Triumvirat“ wieder komplett. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer, die beiden rechtlichen Leiter des Schulamtes. „Man hört ja immer wieder Veränderungsdiskussionen bei den Schulämtern, deshalb bin ich sehr froh, dass es mit der Neu- und Komplettbesetzung sehr schnell ging“, sagt Markus Pannermayr. Und der OB fügte schmunzelnd hinzu. „Es sind jetzt drei Ittlinger im Schulamt. Wir haben schon überlegt, das Amt nach Ittling auszulagern.“ Denn neben Grotz und Ketterl ist auch Konrad Rieder ein Ittlinger. Damit sind die Parallelen zwischen ihm und Heribert Ketterl aber noch lange nicht zu Ende. Denn auch Rieder ist sportbegeistert und einst ein erfolgreicher Fußballer beim RSV Ittling, wenn auch im Sturm. Beide sind auch gleich alt, haben miteinander studiert. Nicht nur deshalb sieht Josef Schätz „Konrad Rieder als perfekte Ergänzung. Er ist ebenso ein Teamplayer wie Heribert Ketterl und hat eine vorbildliche Dienstauffassung.“

Lob erhielten aber nicht nur die beiden Schulamtsdirektoren, sondern auch der Abteilungsdirektor der Regierung. Und zwar von Landrat Josef Laumer. „Ich darf gratulieren, dass Sie, Herr Schätz, die richtige Entscheidung mit diesen beiden Personalien getroffen haben“, meinte der Landrat augenzwinkernd. Wie Recht er damit hatte, machten die Worte des Personalrats deutlich. „Als am 2. November der Personalrat zu den beiden Namen gefragt wurde, herrschte bei uns echte und ehrliche Freude. Es ist eine Entscheidung mit Fingerspitzengefühl und Weitsicht“, so Wolfgang Wende, der aber auch noch eine Bitte an Heribert Ketterl hatte. „Stehen Sie uns auch beratend zur Seite und prägen sie einen Führungsstil, der sich weniger an van Gaal, sondern mehr an Markus Weinzierl orientiert.“

Der weitere Personalratsvorsitzende Bernd Vogel griff in seiner launigen Rede schon ein bisschen vor und stellte humorvoll den weiteren Werdegang von Heribert Ketterl bis ins Kultusministerium nach München dar. Da musste der neue fachliche Leiter der Schulämter, der auch bereits an der Regierung von Niederbayern tätig war, dann erst einmal ein bisschen bremsen. „Ich sehe meine Aufgaben in Straubing und mein Herz hängt auch hier.“ Wie er diese Aufgaben anzugehen denkt, machte Ketterl auch deutlich. „Wir werden versuchen als Team, als Mannschaft, aufzutreten. Wir wollen Entscheidungen treffen, die nicht nur für Lehrer gut sind, sondern auch die Kinder weiterbringen. Die Basics müssen stimmen, aber wir müssen auch Visionen entwickeln. Ich denke da zum Beispiel an die Idee der Schule Bogen mit den Lernlandschaften.“ Im Rückblick auf seine bisherige berufliche Laufbahn meinte Ketterl: „Es ging nicht nur bergauf, auch wenn es so aussieht. Aber alle Stellen haben mir Freude gemacht und mich in meiner Entwicklung weitergebracht.“ Das dazu passende Zitat hatte der Schulamtsdirektor auch mitgebracht. „Ich verliere nie – entweder ich gewinne oder ich lerne.“ Das hätte zwar auch gut zu einem Sportler gepasst, stammt aber von Nelson Mandela.

Zur Person:

Schulamtsdirektor Heribert Ketterl

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Landau/Isar und St. Jakob in Straubing

2000 – 2005 Konrektor an der Hauptschule Bogen

2005 – 2008 Schulleiter/Rektor an der Hauptschule Bogen

2008 – 2010 Rektor an der Volksschule St. Jakob Straubing

2010 – 2012 Regierung von Niederbayern – Ernennung zum Regierungsschulrat

Seit 2012 Abordnung an das Schulamt SR/SR-Bogen als weiterer Schulrat, dort seit 2013 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen, seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 1.12.2017 Fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Schulamtsdirektor Konrad Rieder

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 1990 Lehrer an der Hauptschule Regen

1990 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Ulrich Schmidl in Straubing

2000 – 2007 Konrektor an der Volksschule Rain

2007 – 2012 Rektor an der Mittelschule Ulrich Schmidl Straubing

2012 – 2018 Schulrat am Schulamt im Landkreis Deggendorf, dort seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 8.1.2018 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Foto: Der neue stellvertretende fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Konrad Rieder, der neue fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl und Schulrat Stephan Grotz (sitzend von links), gemeinsam mit den Personalratsvorsitzenden Wolfgang Wende und Bernd Vogel, dem Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, Josef Schätz, Landrat Josef Laumer und OB Markus Pannermayr (stehend von links).

„Teamarbeit als Markenzeichen“

Verabschiedung von Schulamtsdirektor Johannes Müller – Festakt im Rittersaal

Es war die richtige Mischung aus lobenden Reden, beschwingten Musikbeiträgen, einem Moderator, der humorvoll das Programm servierte und einem perfekten „letzten Wort“ des gerade in den Ruhestand Verabschiedeten selbst, die dem fast dreistündigen Festakt im Rittersaal des Herzogsschlosses einen unterhaltsam kurzweiligen Stempel aufdrückte. Als Markenzeichen des leitenden und nun scheidenden Schulamtsdirektors Johannes Müller hob Personalratsvorsitzender Wolfgang Wende dessen wohltuenden Kooperations- und Teamarbeitsstil hervor

Sie dankten zusammen mit dem OB und dem Landrat in ihren Reden dem in den Ruhestand verabschiedeten SchAD Johannes Müller (5.v.l.), R Erwin Müller, SchAD Heribert Ketterl, AD Josef Schätz, SchAD Stefan Pielmeier, SchR Stephan Grotz, Personalratsvors. Wolfgang Wende, Moderator Bernd Vogel (v.l.)

So ließ auch das Duo Schulamtsdirektor Heribert Ketterl und Schulrat Stephan Grotz samt Lehrerkollege und Alleskönner Moderator Bernd Vogel eingangs der vorbereiteten Feier bereits aufhorchen. Denn Müller hatte sich, wie der stets witzig agierende Bernd Vogel verriet, als ehemaliger ABG-Absolvent und Schülersprecher musikalische Protagonisten „seiner“ Schule gewünscht. Und die heizten als Instrumentalisten der Band „Major 7“ zwischen den einzelnen Programmpunkten so richtig ein. Ebenso glänzten musikalisch  die eigens aus Wiesenfelden eingereiste Lehrermusi plus ihrem Kinderchor unter Leitung von Rosi Schneck und die von Flüchtlingskindern der in Ittling und St. Josef beheimateten Übergangsklassen, die unter Stabführung von Simone Dachs  treffend „Bunt singt gut“ verdeutlichten. Schließlich widmeten sogar die Viertklässler der GS St. Josef, geleitet von Dorothea Thom, dem „Herrn Müller“ ein Ständchen.

Heribert Ketterl und Stephan Grotz begrüßten namentlich nennend die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Schulen, Wirtschaft und Kirchen im bis auf den letzten Platz gefüllten Rittersaal. „ Diese Vielzahl an Gästen ist ein deutliches Zeichen für die von Wertschätzung, Respekt, Menschlichkeit und Humor geprägte nun zu Ende gehende Amtszeit unseres fachlichen Leiters“. Oberbürgermeister Markus Pannermayr würdige Johannes Müller als begeisterten Schulmann, der sich stets für junge Menschen einsetzte und dabei seine Leidenschaft für Pädagogik habe spüren lassen. Danach war es Landrat Josef Laumer, der, wie er launig betonte,  mit einer knappen „Bikinirede“ alles Wichtige abdecken wolle und das auch tat. Überaus anerkennenswert sei der Anteil von Müllers schulischem Einsatz daran, dass man einen prosperierenden Landkreis mit guten Arbeitsmarktzahlen habe.

Schüler/innen der GS St. Josef ließen Herrn Müller hochleben

Am Ende seiner Dienstzeit könne Johannes Müller auf eine beeindruckende erfolgreiche Karriere zurückblicken, stellte Josef Schätz, der in seiner Eigenschaft als Abteilungsdirektor bei der Regierung von Niederbayern die Laudatio hielt, fest. Wenn er heute auf seine 39 Dienstjahre als Lehrer, Seminarleiter, Schulleiter und fachlicher Schulamtsleiter zurückblicke, würde er die markanten Veränderungen und Entwicklungen im Schulwesen, die er alle mitgemeistert habe, registrieren. Er wolle an die einzelnen Stationen seiner beruflichen Laufbahn erinnern, die Müller 1981 bis 1991 als Lehrer an den Grundschulen in Schwarzach und Bogen begann. Als Semiarrektor  habe er von 1991 bis 2001 Lehramtsanwärter vorbereitet, sei 2001 Schulleiter der Volksschule Schwarzach geworden, wechselte 2007 als Schulrat an die Schulämter des Landkreises und der Stadt Straubing und wurde nach der 2009 erfolgten Ernennung zum Schulamtsdirektor ab 2012 zum Fachlichen Leiter der Schulämter bestellt. Im Rahmen aller immer bestens erfüllten Aufgaben habe er von ihm entwickelte eigene Schwerpunkte gesetzt, wie zum Beispiel das in enger Kooperation zwischen Mittelschulen und Berufsschulen bestimmten Schülern den Übergang zum Beruf erleichternde „ Straubinger Modell“ oder die Landkreis-Leseregion oder zusammen mit den Rotariern den Wettbewerb „Ich lebe gern in Straubing“. Mit seinem außerordentlich kollegialen Führungsstil und seiner bravourösen Meisterung aller Harusforderungen habe Johannes Müller deutliche Spuren in der Region Straubing hinterlassen. Heute sind die Themen Integration, Ganztag, Inklusion, digitale Bildung aktuelle Bildungsthemen. „Ein ganz besonderes Dankeschön schulde ich dafür, dass in Deiner Amtszeit und mit beispielhaftem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen an Grund-, Mittel- und Berufsschulen, derzeit die Beschulug und Integration von Flüchtlingskindern und Jugendlichen mit großem Erfolg gelingt“, so der Abteilungsdirektor, der am Ende seiner Ausführungn mit der Aushändigung der Ruhestandsurkunde den Dank der Regierung von Niederbayern sowie des Regierungspräsidenten aussprach.

Für den Schulräteverband mit SchAD Stefan Pielmeier und die Kath. Erziehergemeinschaft (KEG) mit R Erwin Müller waren sich beide einig, dass der Verabschiedete eine großartige pädagogische Persönlichkeit war, der sich nachhaltig für die Umsetzung von neuen bildungspolitischen Ideen in der Praxis einsetzte. Als ein langjähriger Weggenosse von Johannes Müller rief Personalratsvorsitzender Wolfgang Wende die offene Art mit der dieser das Schulamt geführt habe ins Gedächtnis. Bei allen Problemen habe man immer gewusst, dass er für die Lehrer Zeit hatte, ihnen offen zuhörte und so manchen klugen Ratschlag erteilte. Stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen sage er für die gute harmonische Zusammenabeit ein ganz dickes Dankeschön.

Er genieße das Besondere daran, in dieser prominenten Gesprächsrunde das letzte Wort zu haben, gestand Johannes Müller. Er wolle ganz sicher dabei auf bildungspolitische Auseinandersetzungen verzichten und nur in einer Zusammenschau von Bildern seinen ganz anschaulichen Dank an die Gruppen des Schulamt-Netzwerkes zum Ausdruck bringen. Was dann, angefangen unter dem Leitgedanken „Kind und Schule: Was habt ihr mit uns vor?“ bis zum letzten der 24 Bilder „Schule und Jugend brauchen starke Partner“ begleitet von den jeweils eindringlich ernst oder, wo passend, mit Humor gewürzten Erläuterungen von dem gerade zum neuen Ruheständler ernannten SchAD i.R die Zuhörerschar hoch interessiert verfolgte. Bis schließlich die Festivität ihren Abschluss fand beim genüsslich und fröhlich miteinander Plaudern bei den Köstlichkeiten eines kalten Büffets.

SchAD Müller zusammen mit OB Markus Pannermayr

Schulische Führungskräfte befördert

In einer kleinen Feierstunde im Landratsamt verliehen die beiden Schulräte Heribert Ketterl und Stephan Grotz (im Bild jeweils außen) verschiedenen schulischen Führungskräften an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Straubing-Bogen bzw. in der Stadt Straubing das Amt eines Rektors bzw. einer Rektorin oder eines Konrektors bzw. einer Konrektorin.

Auf dem Bild von links: Konrektorin Simona Feldkamp, GS/MS Wiesenfelden, Rektorin Claudia Wendl, GS Feldkirchen, Rektorin Heidi Leidl, GS/MS Hunderdorf, Konrektorin Beate Härtenberger-Bogner, GS/MS Hunderdorf, Rektor Markus Tosch, GS/MS Rattenberg, Konrektorin Lydia Bauer, GS/MS Leiblfing, Konrektorin Anke Schill, GS/MS St. Stephan Straubing-Alburg, Rektorin Birgit Bumes, GS/MS Leiblfing, Konrektor Gottfried Bachmaier, GS/MS Geiselhöring, Konrektorin Susanne Zellmeier, GS/MS Rain, Konrektorin Veronika Gürster, GS Bogen

 

 

 

November 2017: Vorlesetag

November 2017: Vorlesetag

Jedes Jahr im November kommen erwachsene Leser in die Schulen um den Schulkindern aus einem Buch vorzulesen. An der Grundschule St. Peter werden stets alle Vorleser in der Aula abgeholt und von den Klassensprechern ins jeweilige Klassenzimmer gebracht.

Dort lesen sie den Schülern aus ausgewählten Büchern vor. Vielen Kindern wird nämlich nicht oder kaum vorgelesen. Dies ist jedoch für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig.

Im Anschluss daran bittet die Schule die Erwachsenen zu einem kleinen Umtrunk ins Lehrerzimmer. Dort werden Eindrücke ausgetauscht. Lehrer und Vorleser kommen ins Gespräch.

Gesundheitswoche

Kostbare Lebensmittel

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit sollte den Schülern der Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach anhand ausgewählter Beispiele die Kostbarkeit von Lebensmitteln vermittelt werden. Als Auftaktveranstaltung durften die Mädchen und Buben selber Weißkraut einmachen. Gerne zeigte sich der Obst- und Gartenbauverein Haibach mit seiner zweiten Vorsitzenden Amalie Kulzer bereit, diese Aktion zu unterstützen. Bevor die Kinder selbst Hand anlegten, informierte Frau Kulzer ihre kleinen Zuhörer allgemein über gesunde Herbst- und Wintergemüsesorten. Gerade im Winter ist das Nahrungsangebot an frischem Obst und Gemüse gering, weshalb vor allem dem Sauerkraut mit seinem sehr hohen Vitamin C-Anteil eine besondere Bedeutung zukommt. An den einzelnen Stationen konnten die Kinder selbst aktiv werden und Mithelfen die Krautköpfe zu putzen, in handliche Stücke teilen und den Strunk herausstechen. Dann wurde gehobelt. In diesem doch nicht ganz ungefährlichen Arbeitsschritt überwachte und führte Herr Romig die fleißigen Helfer ein. Trotz allem sportlichen Ehrgeiz passierte kein Unfall und die Finger blieben heil. Das frisch gehobelte Kraut wurde anschließend mit richtiger Salzportionierung aufbereitet und mit Kümmel  und Wachholderbeeren verfeinert in ein Krautfass gelegt. Beim Einstampfen mit einem alten Krautstampfer kamen die kleinen Helfer ganz schön ins Schwitzen. Zum Schluss wurde das Krautfass mit einem Wassersack abgedeckt, damit keine Luft mehr ans Kraut kommt und es nicht schlecht wird. Beim gemeinsamen Aufessen der Krautreste reflektierten die Schüler und erkannten, wie mühsam es früher war, ein haltbares Lebensmittel für den Winter herzustellen. Am nächsten Tag stand eine weitere Aktion auf dem Plan. Das Amt für Landwirtschaft übernimmt für Schulklassen die Kosten für den Besuch eines zertifizierten Erlebnisbauernhofes, weshalb die 2. und 3. Klasse zum Erlebnisbauernhof von Elisabeth Stelzl nach Untergschwandt fahren konnte. Die Erlebnispädagogin vermittelte den Kindern einen Überblick über den sorgsamen Umgang mit Tieren und welch wertvolle Lebensmitteln wir von ihnen geschenkt bekommen. Die selbstgemachte Butter schmeckte als Brotaufstricht besonders gut. Frau Stelzl gab jedem Kind ein frisch gelegtes Hühnerei mit nach Hause, das sofort in der Schulküche gekocht und gemeinsam mit Genuss verspeist wurde. Dank der guten Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen war der Leiter des Fördervereins zur Erhaltung der Burgruine Haibach und Heimatpflege Franz Rainer sofort bereit, den Schülern der 1. und 4. Klasse das Mühlenmuseum zu zeigen. Gemeinsam mit seinem Helfer Georg Steger erklärten und zeigten die beiden diesen schönen außerschulischen Lernort. Mit staunenden Augen verfolgten die Kinder die vielfältigen Arbeitsvorgänge, die früher in einer Mühle abliefen.  Im Lehrraum der Alten Mühle wurde den Schülern noch ein Film gezeigt, bei dem die Abläufe in einer modernen Mühle zu sehen waren und der Beruf des Müllers vorgestellt wurde. „So viel Arbeit nur für Mehl“ war nach dem Besuch zu hören und so schmeckten die frischen Brezen, die eine Oma und ein Opa spendierten, gleich doppelt so gut. Ein sehr informativer außerschulischer Lernort, der von den Haibacher Kindern mit Sicherheit auch in Zukunft noch oft besucht wird. Den Abschluss der Gesundheitswoche bildete eine besinnliche Erntedankandacht in der Schulaula. Die Achtsamkeit vor Lebensmitteln und der Dank für unseren guten Lebensstandard wurde durch Texte und szenische Rollenspiele von den Viertklässlern sehr eindrucksvoll und gekonnt gezeigt. Die Nachhaltigkeit in unseren Lebensstilen kann gar nicht früh genug an Kinder herangetragen werden. Schließlich sollen die Schüler von Heute auch noch als Erwachsene von Morgen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.

 

Interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Metall- und Elektro-Industrie

M+E InfoTruck informiert Jugendliche über Berufsmöglichkeiten

Ittling, 20.10.2017. Eine ganze Woche lang stand er vor der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling: Mit dem M+E InfoTruck informierte die Metall- und Elektro-Industrie über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten in ihrer Branche. Diese Informationsmöglichkeit dient als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft und soll Schülerinnen und Schüler für die M+E Branche begeistern. „Das A und O für die Wahl des richtigen Berufes ist es, gut informiert zu sein. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, Jugendliche frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E Welt aufzuklären“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm.

Auf der etwa 80 Quadratmeter großen Präsentationsfläche des zweigeschossigen InfoTrucks setzen neueste Multimedia-Anwendungen und anschauliche Experimentierstationen Maßstäbe für moderne Berufsinformation. Die Jugendlichen konnten unter Anleitung eine computergesteuerte CNC-Fräs­maschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. Ein „BerufeScout“ auf dem Touch-Monitor erklärt wichtige Inhalte zu den M+E Berufen und zeigt das Ausbildungsangebot sowie freie Lehrstellen von Unternehmen in der Region. Auf einem 1,5 Quadratmeter großen Multitouchtable läuft eine animierte 3D-Software­anwendung und lädt bis zu sechs Besucher gleichzeitig auf eine interaktive Erkundungsreise durch ein virtuelles M+E Unternehmen ein. Ein erfahrenes zweiköpfiges pädagogisches Beraterteam begleitete die Schulklassen während ihres Besuchs im InfoTruck.

In Ittling machte der Truck eine ganze Woche (von 16.-20.10.2017) Station. Alle Klassen von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe konnten sich informieren, sich an verschiedensten Stationen versuchen und erwarben damit nicht nur mehr Wissen, sondern hatten auch viel Spaß beim Erproben der Experimentierstationen. Dabei wurden sie angeleitet und unterstützt von Melanie Lubke und Andreas Oswald. An einem Tag war zusätzlich noch Corinna Jarosch von der Firma Henrichsen AG aus Straubing vor Ort. Einige Klassen der Partnermittelschulen St. Josef, Ulrich Schmidl und St. Stephan Alburg kamen ebenfalls nach Ittling, um den Truck zu besuchen. Rektorin Christiane Niedermeier freute sich über diese Möglichkeit für die Schüler und betonte, dass gerade Bayerns Mittelschulen ihre Schüler im Bereich Berufsorientierung umfassend vorbereiten, mit großartiger Unterstützung auch aus der Industrie.

Fazit: Eine lehrreiche, Gewinn bringende und Orientierung bietende Maßnahme im Rahmen der Berufsfindung – kostenlos angeboten von der Metall- und Elektroindustrie!

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Kooperation der MS Ulrich Schmidl mit Uni Regensburg

Erfolgreiche Kooperation der MS Ulrich Schmidl mit der Universität Regensburg wird um weitere fünf Jahre verlängert.

Vor fünf Jahren wurden 23 Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien aus der Oberpfalz und Niederbayern durch die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zu offiziellen Partnerschulen der Universität Regensburg im Schulnetzwerk dialogUS.

Die Mittelschule Ulrich Schmidl setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg fort. In einem Festakt wurde am 05.10.2017 im Beisein des zuständigen Schulamtsdirektors Heribert Ketterl im Theater der Universität der neue Kooperationsvertrag durch Unterschrift besiegelt.

Erklärtes Ziel ist es, dass Universität und Partnerschulen den Praxisbezug in der Lehrerbildung weiter stärken und in den drei Phasen der Lehrerbildung (Studium, Referendariat, Lehrerfortbildung) noch enger kooperieren.

Als Höhepunkt durften die Schulleiter, für die MS Ulrich Schmidl Frau Buchner, das jeweilige Schullogo in das eigens zu diesem Anlass geschaffene Wandrelief einsetzen. Das Relief wird im Foyer des Audimaxgebäude angebracht. Dort soll es die Partnerschaft zwischen Universität und Schule für alle Personen sichtbar werden lassen.

Die Mittelschule Ulrich Schmidl erwartet viele interessante Begegnungen und Kontakte, um Unterricht und Schule entscheidend zu verbessern.

Schulnetzwerk dialogUS 2017

Vertreter und Vertreterinnen der Partnerschulen, Prof. Dr. Udo Hebel (Präsident der Universität Regensburg), Prof. Dr. Karsten Rincke (RUL-Vorsitzender), Stefan Prock (Mitglied des RUL-Vorstands und federführend für das Schulnetzwerk dialogUS). (c) RUL

Überreichung Kooperationsvertrag 2017

Frau Petra Buchner (Rektorin der MS Ulrich Schmidl) und Prof. Dr. Udo Hebel (Präsident der Universität Regensburg) bei der Überreichung des Kooperationsvertrages.

 

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