Aktuelles

„Lauf dich fit“ und „Mini-WM“ begeistern Haibacher Schülerinnen und Schüler

Zehn, neun, acht, sieben…  Bürgermeister Fritz Schötz beim Countdown

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 18. Mai 2018 fand an der Dietrich-von-Haibeck Grundschule Haibach erneut der Laufwettbewerb „Lauf dich fit“ des Bayerischen Leichtathletikverbands statt, bei dem sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Sportlehrerinnen beteiligten und zeigten, wie fit sie sind. Schulleiterin Heidi Roß und die Sportbeauftragte Judith Mühlbauer freuten sich sehr, dass alle Mädchen und Buben von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe mit voller Motivation und Begeisterung an den Start gingen. Die Kinder wurden in den vergangenen Wochen im Sportunterricht durch gezieltes Lauftraining an die Challenge herangeführt. Ziel von „Lauf dich fit“ ist es, dass Kinder und Jugendliche die Fähigkeit erlangen 15 oder sogar 30 Minuten ausdauernd laufen zu können. Damit geht die Stärkung der aeroben Ausdauerfähigkeit und des Herz-Kreislauf-Systems einher. Diese sportartenübergreifende Fitness ist zugleich ein wesentlicher Beitrag zur präventiven Gesundheitsförderung der Kinder, die seit Jahren einer der Schwerpunkte im Schulprogramm der Grundschule Haibach ist.

Entlang des abwechslungsreichen Laufparcours fanden sich zahlreiche Eltern, Omas und Opas als Streckenposten und Motivatoren ein. In der Gemeinschaft wuchs so mancher Grundschüler über seine Möglichkeiten hinaus und erzielte großartige Ergebnisse. Die Erfolgsquote lag am Ende bei 100%. Was für ein tolles Ergebnis!

Im Anschluss an die Anstrengung stand ein vom fleißigen Elternbereit organisiertes gesundes Mitbringbüfett für Jung und Alt in der Schulküche bereit.

Nachdem sich alle vom Laufen erholt hatten, kam ein weiterer Höhepunkt des Sporttages. Auf dem Minifußballspielfeld wurden die Endspiele der Schul-Mini-WM ausgetragen. Unsere Drittkraft Romig Hans organisierte in gewohnt hervorragender Weise dieses Turnier. In vorher stattgefundenen Vorrundenspielen wurden die Spielplätze für die Endspiele ermittelt. Aus dem Kampf um Platz 1 und 2 ging Portugal als Turniersieger hervor.

Die jungen Athleten, angefeuert von den Cheerleaders und den Gesängen der Zuschauer, gaben alles.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss dieses wunderbaren Vormittags bildete die Prämierung des Laufevents durch Aushändigung einer Urkunde und einer Medaille zum bestandenen Laufabzeichen und die Überreichung der Pokale bei der Mini-WM.

Kooperation der Universität Regensburg und der Mittelschule Ulrich Schmidl

Die Klasse M8 der Mittelschule Ulrich Schmidl forschte kürzlich im Schüler-Physik-Labor der Universität Regensburg. Das Schülerforschungszentrum sieht sich als Schnittstelle zwischen Schule und Universität. Der Leiter dieser Veranstaltung, Herr Dr. Stephan Giglberger, führte anhand des Praxisbeispiels „Magnetisierung eines Schraubendrehers“ in die Thematik „Magnetismus und Elektromagnetismus“ ein. Vorab erhielten die Achtklässler im Plenum Informationen zur Fakultät für Physik und zum Universitätsbetrieb. Die Physik beschäftigt sich mit den Vorgängen der unbelebten Natur und ihrer mathematischen Beschreibung. Man muss Phänomene zuerst sorgfältig beobachten, dann versuchen sie zu verstehen und zuletzt eine Erklärung dafür finden.

In Dreiergruppen experimentierten die Schüler unterstützt von Studenten an acht verschiedenen Stationen. Die Versuche mussten mit Hilfe einer Beschreibung und vorgegebenen Materialien und Messgeräten zuerst selbstständig aufgebaut werden, bevor die Durchführung, die Protokollierung der Ergebnisse und die Auswertung erfolgten.

Inhalte waren u. a. der Elektromotor, eine Klingel, die Induktion, die Hysterese eines Eisenkerns und die Homogenität eines Magnetfelds. Den Schülern gefielen insbesondere der Umgang mit den professionellen Geräten und die einfühlsame und fachkundige Betreuung durch die Physikstudenten und Herrn Dr. Giglberger.

Einen großen Dank an dieses Team für den äußerst interessanten und  anschaulichen Vormittag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Pelka verabschiedet

Unsere liebe Frau Pelka absolvierte am 28.02.2018 ihren letzten Arbeitstag am Staatl. Schulamt und geht in ihren verdienten Ruhestand.

Mit ihr verlieren wir eine überaus einfühlsame und feinsinnige Mitarbeiterin aus unserem Team, die uns viele arbeitsreiche Jahre, vertrauensvoll unterstützt und stets zuverlässig, kompetent und liebenswürdig die anfallende Arbeit – lange Jahre beim Einsatz der Mobilen Reserve – gemeistert hat.

Viele Schulräte hat sie hier am Schulamt, viele Schulleitungen und Lehrkräfte an den Schulen erlebt und mit großem Engagement, ihrer warmherzig, rücksichtsvollen Art und viel Einsatzbereitschaft begleitet.

Jeder war glücklich mit so einer positiv gestimmten Persönlichkeit zusammenzuarbeiten.

Wir werden Sie und ihr sonniges Wesen fürchterlich vermissen, sagen für alles ein herzliches Vergelt‘s Gott und wünschen für den Ruhestand weiterhin gute Laune, viel Gesundheit und eine erfüllende Zeit mit ihrer Familie!

Ach, was werden wir nur machen? Gibt es noch so viel zu lachen, wenn du nicht mehr bei uns bist?

Ob du uns bald ganz vergisst? Wir hingegen sicherlich, denken noch sehr oft an dich!!

(Unbekannter Dichter)

Auf ein Wiedersehen, so oft sie wollen und können, im Schulamt oder auch anderswo!

– Ihr Schulamtsteam

„Bayern barrierefrei – Wir sind dabei“

Ministerpräsident Horst Seehofer hat 2013 in seiner Regierungserklärung als Ziel die Barrierefreiheit im gesamten öffentlichen Raum und im gesamten öffentlichen Personennahverkehr bis 2023 formuliert. Um möglichst viele öffentliche Stellen zum Handeln anzuregen, ließ die Bayerische Staatsregierung 2015 das Signet „Bayern barrierefrei“ entwickeln. Mit den vier farbigen Symbolen auf weißem Hintergrund soll gezeigt werden, für wen die Barrierefreiheit wichtig und attraktiv ist. So stehen die Symbole für Menschen mit einer Sinnesbehinderung oder einer kognitiven Einschränkung; für jeden, der gemeinsam mit Menschen mit Behinderung etwas unternehmen möchte; für alle Menschen, die in einer inklusiven Gesellschaft leben möchten, in der keiner durch Barrieren ausgegrenzt wird; für Menschen mit einer Körperbehinderung; für ältere Menschen und für Familien mit kleinen Kindern. Diese Auszeichnung konnte nun die Dietrich-von-Haibeck-Schule in Haibach entgegennehmen. Bürgermeister Fritz Schötz und MdB Alois Rainer gratulierten der Haibacher Grundschule bei der Übergabe des Signets. MdB Alois Rainer, der beim Umbau der Schule vor etwa 15 Jahren als Bürgermeister von Haibach maßgeblich mitverantwortlich war, erläuterte den anwesenden Gästen, dass bereits damals das Ziel einer barrierefreien Schule im Raum stand und die Gemeinde die immensen Kosten für etwa barrierefreie Zufahrten, Behindertentoilette oder einen Aufzug in Kauf nahm. Mit Stolz blicken Bürgermeister Fritz Schötz und Schulleiterin Heidi Roß auf ihre barrierefreie Schule und verfolgen auch weiterhin gemeinsam das Ziel, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen voranzutreiben.

(auf dem Bild zu sehen: v.l. MdB Alois Rainer, Schulleiterin Heidi Roß, stellvertretende Schulleiterin Monika Doering, Elternbeirat: Thomas Lankes, Susanne Leidl, Tanja Dilger, Kathrin Buhl, Isabel Bachmeier; Bürgermeister Fritz Schötz)

Drei neue SINUS-Grundschulen in unseren Schulamtsbezirken

Im Rahmen der zentralen SINUS-Bayerntagung der Grundschulen an der Ludwig-Maximilian-Universität München erhielten in einem kleinen Festakt die Grundschulen Haibach, Straubing-Ittling und Ulrich Schmidl Straubing das Zertifikat bzw. die Urkunde einer „SINUS Grundschule“.

Die zentrale Fortbildungstagung für Mathematik in der Grundschule befasste sich in diesem Jahr im Hauptvortrag von Prof. Dr. Wollring und in den zahlreichen Workshops schwerpunktmäßig mit dem „Problemlösenden Denken im Geometrieunterricht und in der sachbezogenen Mathematik“. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf das Fördern der Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gelegt.

Auf dem Foto vor dem „Hans-und-Sophie-Scholl-Denkmal der Weißen Rose“ an der LMU sind zu sehen: Heribert Ketterl, SchAD, Karl-Martin Simmel, Rektor GS Ulrich Schmidl, Brigitte Schönhofer-Bohrer, Seminarrektorin Grundschule, Meike Erben, Konrektorin GS Ulrich Schmidl, Christiane Niedermeier, Rektorin GS Straubing-Ittling, Lucia Stierstorfer, Lehrplanexpertin Mathematik, Heidi Roß, Rektorin GS Haibach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachwuchshandwerkertag bei den Sechstklässlern in Ittling: SUPER!

Endlich! Am 21. Februar 2018 durften die Kinder der 6. Jahrgangsstufe wieder in Kleingruppen mit ‚echten Machern‘ aus dem Handwerk, aus der Wirtschaft, von Betrieben in und um Straubing werkeln, was das Zeug hielt.

In drei Handwerksberufen konnten sich die Sechstklässler ausprobieren und hatten viel Freude dabei. Auch die Meister und Vertreter der Betriebe lobten die jungen Schüler sehr für ihre Aufmerksamkeit, ihr Geschick und ihren Einsatz. Ihre Werkstücke durften die Kinder natürlich mit nach Hause nehmen – aber nicht, bevor sie bei der Pressekonferenz zum Schluss der Veranstaltung (Straubinger Tagblatt und Donau-TV waren da!) genau erklärt hatten, wozu die Werkstücke überhaupt gut sind und wie sie gebaut wurden.

Nicht allein wegen des Medienrummels waren die Werkler aufgeregt, sondern es waren auch Ehrengäste da:

Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl ließ es sich nicht nehmen, mit den Kindern über die gewonnenen Erfahrungen zu sprechen, die Werkstücke zu begutachten und die Kinder zu loben.

Herr Armin Stöckel, Kreishandwerksmeister und Hauptorganisator der Nachwuchshandwerkertage, war sich mit Bürgermeisterin Stelzl einig:

„Was wir heute brauchen, sind gut ausgebildete, fitte und engagierte Handwerker und Facharbeiter! Erlerne einen Handwerksberuf, bilde dich fort, mach‘ den Meister – und dir stehen alle Wege offen!“

Klassleiterin Michaela Weidner und Rektorin Christiane Niedermeier dankten den Organisatoren, den Durchführenden und der Bürgermeisterin für die Ermöglichung und Unterstützung des Nachwuchshandwerkertages und freuten sich mit den Schülern über die tollen Erlebnisse:

 

 

 

 

 

 

Verdiente Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet

SchAD Konrad Rieder und SchR Stephan Grotz verabschiedeten am 07. Februar 2018 in einer kleinen Feierstunde am Staatl. Schulamt sieben Lehrkräfte in den verdienten Ruhestand.

Dabei bedankte sich SchAD Rieder in seiner Rede für z.T. über 40 Jahre lange Arbeit zum Wohl der Kinder und erwähnte mitunter die vielen Veränderungen, denen sich in diesen langen Jahren die Lehrkräfte stellen mussten. Auszüge aus der Rede:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihre Anfangsjahre als Lehrer waren in den 70er und 80er Jahren, also vor ca. 40 Jahren. Damals war der Lehrer für viele  noch eine absolute Respektsperson. Heute ist das nicht mehr ganz so!! Auch die Situation in den Familien hat sich gravierend verändert (viele Scheidungskinder, viele Einzelkinder, viele Familien mit Migrationshintergrund,…). Auch an den Schulen ist einiges passiert (neue Lehrpläne, neue Unterrichtsmethoden, neue Medien, Digitalisierung, … und was das Ganze nicht leichter macht: die Änderungen geschehen in einem immer schnelleren Tempo von statten. Sie haben in den letzten Jahren mit vielen, teilweise sehr unterschiedlichen  Kollegen zusammengearbeitet, Sie haben mehrere Schulleiter erlebt, die alle ihren eigenen Stil pflegten und Sie haben eine riesige Zahl von Schülern gefördert und gefordert, ihnen Werte vermittelt und sie so gut wie möglich auf das Leben vorbereitet.

Diesen Anforderungen ist man nur gewachsen, wenn man ein Pädagoge durch und durch ist, wenn man sich als Pädagoge treu bleibt und vor allem, wenn man Kinder mag. Denn Unterrichten ist bestimmt nicht so einfach wie viele denken, Unterrichten ist immer mehr auch Beziehungsarbeit

  • Die meisten Sch. lernen hauptsächlich für ihren Lehrer
  • Die Lehrkraft übernimmt oft die Rolle eines Ersatzvaters oder einer Ersatzmutter

Unterrichten ist außerdem  kein Halbtagsjob, sondern eine immer komplexer werdende Aufgabe. Sie waren Profis mit enormer Fachkompetenz und großer Sozialkompetenz. Sie brauchten viel Energie, viel Verständnis, Geduld und Ausdauer, eine große Portion Gelassenheit und Souveränität, gute Nerven und eine positive Einstellung zum Beruf.

Wir bedanken uns bei Ihnen ganz herzlich für die vielen gelungenen Dienstjahre und hoffen, dass auch Sie positiv auf die geleistete Arbeit zurückblicken können. Wir wünschen Ihnen für diesen nun folgenden neuen Lebensabschnitt in erster Linie Gesundheit und dass Ihre Erwartungen, die Sie mit dieser neuen Lebensphase verbinden, in Erfüllung gehen.

v.li: SchR S. Grotz, Lin A. Brunner, Lin I. Falter, L F. Doering, Lin M. Wessenberg, SchAD K. Rieder, L H. Binder

Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich absolviert

Ittling. Schulsanitäter der Mittelschule Straubing-Ittling bestens für den Alltag gerüstet

Sechzehn Unterrichtseinheiten zur Ersten Hilfe, und diese an vier langen Nachmittagen, belegten die elf Mitglieder des Schulsanitätsdienstes der Grund- und Mittelschule Straubing-Ittling. Im Ernstfall können diese Schüler nun fundiert Erste Hilfe leisten, das heißt konkret: die Rettungsleitstelle qualifiziert informieren, Unfallstellen absichern, Wunden versorgen, Verunglückte betreuen, zudecken oder in die stabile Seitenlage bringen und im äußersten Notfall sogar eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen! Die Ausbildung übernahm der Betreuer der Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst, Lehrer Andreas Aichinger, der vom BRK-Kreisverband Straubing-Bogen, insbesondere von Ausbildungsleiter Martin Schmauser, bestens unterstützt wurde. Bei der Aushändigung der Kursbescheinigungen zeigte sich Aichinger erfreut über die Bereitschaft der teilnehmenden Schüler sich über den Unterricht hinaus zu qualifizieren und meinte, dass man nun die Herausforderungen im Schulsanitätsdienst gut bewältigen könne. Rektorin Christiane Niedermeier gratulierte und brachte den Dank der ganzen Schulfamilie zum Ausdruck: „Nicht nur, dass ihr euch freiwillig engagiert und – wenn andere Pause haben – auch noch Dienst leistet, ist ein „Vergelt’s Gott“ wert, sondern auch, dass ihr gerade dadurch hervorragende Repräsentanten unserer Schule seid!“ Nach ihrem Dank an die Ausbilder wünschte sie den frischgebackenen Ersthelfern alles Gute für die Zukunft und dabei möglichst wenig Einsätze. Daneben würdigte sie auch das große Engagement von Betreuer Aichinger, der sich durch einschlägige Fortbildungen – auch am Wochenende – für seine Aufgabe bestens qualifiziert hat. Für ihren Einsatz zum Wohl der Schulgemeinschaft erhielten die Schulsanitäter Dankesurkunden von Betreuer und Rektorin überreicht.

Bericht: Andreas Aichinger

Herr Martin Schmauser als Bewusstloser: Wir müssen helfen!

 

Ein Motorradunfall: Auch hier wissen die Schulsanitäter jetzt genau, was zu tun ist!

Unsere Schulsanitäter: Ein Gewinn für die ganze Schulgemeinschaft!

 

 

 

 

Ein Playing Captain mit Sozial- und Fachkompetenz

Heribert Ketterl neuer fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter

im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing,

Konrad Rieder neuer stellvertretender fachlicher Leiter

Ein Straubinger Eigengewächs, das jetzt als Playing Captain fungiert und für Taktik, Training, Scouting und Coaching verantwortlich ist. So charakterisierte Josef Schätz, zuständiger Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, den neuen fachlichen Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, bei der offiziellen Amtseinführung am Dienstag.

Bei der sportlichen Vorgeschichte von Heribert Ketterl als erfolgreicher Torwart und Trainer war es wenig verwunderlich, dass Schätz auch bei seinem Gastgeschenk in der Fußballersprache blieb. So überreichte er dem neuen fachlichen Leiter, der zum 1. Dezember 2017 die Nachfolge des in Ruhestand gegangenen Johannes Müller antrat, nämlich eine Spielführerbinde. Ketterl nahm den Ball sprichwörtlich auf und versprach: „Wir werden Angriffspressing spielen.“  Schätz lobte: „Seine Sozialkompetenz ist ebenso bekannt wie seine Fachkompetenz. Er ist seit Jahren meinungsbildend und ich bin mir sicher, dass man seine Handschrift und seine Spuren schnell erkennen wird. Er ist nun dafür verantwortlich, Ziele zu vereinbaren und dafür zu sorgen, dass diese Ziele eingehalten und erreicht werden. Ich freue mich jedenfalls auf die Zusammenarbeit.“

Gemeinsam mit Heribert Ketterl wurde am Dienstag mit Schulamtsdirektor Konrad Rieder auch ein neuer weiterer Schulrat eingeführt, der am 8. Januar 2018 seine Stelle angetreten hat. Rieder wird auch neuer stellvertretender fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter Straubing-Bogen und Straubing. „Es ist schön, wieder zu Hause zu sein. Es war eine intensive, aber auch sehr schöne Zeit in Deggendorf“, meinte Rieder, der seit 2012 erst Schulrat und dann Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Deggendorf war. Gemeinsam mit dem bisherigen Schulrat Stephan Grotz ist damit das „Triumvirat“ wieder komplett. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer, die beiden rechtlichen Leiter des Schulamtes. „Man hört ja immer wieder Veränderungsdiskussionen bei den Schulämtern, deshalb bin ich sehr froh, dass es mit der Neu- und Komplettbesetzung sehr schnell ging“, sagt Markus Pannermayr. Und der OB fügte schmunzelnd hinzu. „Es sind jetzt drei Ittlinger im Schulamt. Wir haben schon überlegt, das Amt nach Ittling auszulagern.“ Denn neben Grotz und Ketterl ist auch Konrad Rieder ein Ittlinger. Damit sind die Parallelen zwischen ihm und Heribert Ketterl aber noch lange nicht zu Ende. Denn auch Rieder ist sportbegeistert und einst ein erfolgreicher Fußballer beim RSV Ittling, wenn auch im Sturm. Beide sind auch gleich alt, haben miteinander studiert. Nicht nur deshalb sieht Josef Schätz „Konrad Rieder als perfekte Ergänzung. Er ist ebenso ein Teamplayer wie Heribert Ketterl und hat eine vorbildliche Dienstauffassung.“

Lob erhielten aber nicht nur die beiden Schulamtsdirektoren, sondern auch der Abteilungsdirektor der Regierung. Und zwar von Landrat Josef Laumer. „Ich darf gratulieren, dass Sie, Herr Schätz, die richtige Entscheidung mit diesen beiden Personalien getroffen haben“, meinte der Landrat augenzwinkernd. Wie Recht er damit hatte, machten die Worte des Personalrats deutlich. „Als am 2. November der Personalrat zu den beiden Namen gefragt wurde, herrschte bei uns echte und ehrliche Freude. Es ist eine Entscheidung mit Fingerspitzengefühl und Weitsicht“, so Wolfgang Wende, der aber auch noch eine Bitte an Heribert Ketterl hatte. „Stehen Sie uns auch beratend zur Seite und prägen sie einen Führungsstil, der sich weniger an van Gaal, sondern mehr an Markus Weinzierl orientiert.“

Der weitere Personalratsvorsitzende Bernd Vogel griff in seiner launigen Rede schon ein bisschen vor und stellte humorvoll den weiteren Werdegang von Heribert Ketterl bis ins Kultusministerium nach München dar. Da musste der neue fachliche Leiter der Schulämter, der auch bereits an der Regierung von Niederbayern tätig war, dann erst einmal ein bisschen bremsen. „Ich sehe meine Aufgaben in Straubing und mein Herz hängt auch hier.“ Wie er diese Aufgaben anzugehen denkt, machte Ketterl auch deutlich. „Wir werden versuchen als Team, als Mannschaft, aufzutreten. Wir wollen Entscheidungen treffen, die nicht nur für Lehrer gut sind, sondern auch die Kinder weiterbringen. Die Basics müssen stimmen, aber wir müssen auch Visionen entwickeln. Ich denke da zum Beispiel an die Idee der Schule Bogen mit den Lernlandschaften.“ Im Rückblick auf seine bisherige berufliche Laufbahn meinte Ketterl: „Es ging nicht nur bergauf, auch wenn es so aussieht. Aber alle Stellen haben mir Freude gemacht und mich in meiner Entwicklung weitergebracht.“ Das dazu passende Zitat hatte der Schulamtsdirektor auch mitgebracht. „Ich verliere nie – entweder ich gewinne oder ich lerne.“ Das hätte zwar auch gut zu einem Sportler gepasst, stammt aber von Nelson Mandela.

Zur Person:

Schulamtsdirektor Heribert Ketterl

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Landau/Isar und St. Jakob in Straubing

2000 – 2005 Konrektor an der Hauptschule Bogen

2005 – 2008 Schulleiter/Rektor an der Hauptschule Bogen

2008 – 2010 Rektor an der Volksschule St. Jakob Straubing

2010 – 2012 Regierung von Niederbayern – Ernennung zum Regierungsschulrat

Seit 2012 Abordnung an das Schulamt SR/SR-Bogen als weiterer Schulrat, dort seit 2013 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen, seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 1.12.2017 Fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Schulamtsdirektor Konrad Rieder

Geboren 1960

1987 – 1989 Lehramtsanwärter für Hauptschulen

1989 – 1990 Lehrer an der Hauptschule Regen

1990 – 2000 Lehrer an der Hauptschule Ulrich Schmidl in Straubing

2000 – 2007 Konrektor an der Volksschule Rain

2007 – 2012 Rektor an der Mittelschule Ulrich Schmidl Straubing

2012 – 2018 Schulrat am Schulamt im Landkreis Deggendorf, dort seit 2016 Schulamtsdirektor

Ab 8.1.2018 Stellvertretender fachlicher Leiter am Schulamt SR/SR-Bogen

Foto: Der neue stellvertretende fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Konrad Rieder, der neue fachliche Leiter der Schulämter, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl und Schulrat Stephan Grotz (sitzend von links), gemeinsam mit den Personalratsvorsitzenden Wolfgang Wende und Bernd Vogel, dem Abteilungsdirektor der Regierung von Niederbayern, Josef Schätz, Landrat Josef Laumer und OB Markus Pannermayr (stehend von links).

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